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Vulkanausbruch im Südpazifik: Ortsbewohner flüchten vor Tsunami – 100 Familien in Tonga evakuiert

© AP Photo / Japan Meteorological AgencyAusbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai in Südpazifik
Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai in Südpazifik  - SNA, 1920, 15.01.2022
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Nach dem Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai im Südpazifik sind die Bewohner der Küstengebiete in den Inselstaaten Samoa und Tonga nach Angaben lokaler Medien wegen Tsunami-Gefahr in höher gelegene Gebiete geflüchtet.
Auf Samoa sollen mindestens 100 Familien in Sicherheit gebracht werden, wie der Sender Eyespy Radio am Samstag berichtete. „Die Wellen trafen (die Insel) Savaiʻi, während mehr als 100 Familien angaben, evakuiert worden zu sein“, hieß es in einer Mitteilung des Senders. Riesige Wellen sollen die Küste getroffen und mehrere Häuser in den Bezirken Palauli und Satupaʻitea beschädigt haben.
In Tonga seien verängstigte Einwohner nach dem Vulkanausbruch am Samstag in höher gelegene Gebiete geflüchtet, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf die lokale Nachrichtenwebseite Stuff. „Wir wussten sofort, dass es ein Tsunami war. Das Wasser strömte einfach in unser Haus“, wurde eine Ortsbewohnerin zitiert. Ihr Haus sei einige Minuten nach dem Erdbeben überschwemmt gewesen und sie habe gesehen, wie die Wand eines Nachbarhauses eingestürzt sei.
Teil der Chinesischen Mauer im Norden des Landes.  - SNA, 1920, 10.01.2022
Abschnitt der Chinesischen Mauer bei Erdbeben eingestürzt
Nach Angaben des australischen meteorologischen Dienstes wurde eine 1,2 Meter hohe Tsunami-Welle in Tongas Hauptstadt Nuku'alofa beobachtet.
Der Unterwasservulkan Hunga Tonga-Hunga Ha'apaidessn, dessen Ausbruch um 04:10 Uhr GMT (05:10 Uhr MEZ) eine Tsunami-Warnung in der Region ausgelöst hat, befindet sich rund 65 Kilometer nördlich von Tongas Hauptstadt Nuku'alofa. Die ursprüngliche Eruption dauerte nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mindestens acht Minuten, der Vulkan schleuderte mehrere Kilometer hohe Gas-, Asche- und Rauchwolken in die Luft.
Der Inselstaat Tonga ist etwa 3500 Kilometer von der östlichen Küste Australiens entfernt.
Erdbeben (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.01.2022
Starkes Erdbeben erschüttert Ogasawara-Inseln in Japan
In Tonga, dem US-Außengebiet Amerikanisch-Samoa und einigen nahe gelegenen Gebieten seien kleinere Flutwellen mit einer Höhe von rund 60 bis 80 Zentimetern registriert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf das US-Tsunami-Warnzentrum. Für Australien sei keine Warnung ausgegeben worden. Auch die Behörden in Neuseeland hätten erklärt, die Lage zu beobachten.
Die Fidschi-Inseln hätten im Gegenteil eine Tsunami-Warnung ausgesprochen und die Bewohner aufgefordert, die Küsten „wegen starker Strömungen und gefährlicher Wellen“ zu meiden.
Vulkanausbruch auf La Palma - SNA, 1920, 25.12.2021
Nach zehn Tagen Inaktivität: Vulkan-Ausbruch auf La Palma für beendet erklärt – Bericht
Das US-Warnzentrum hatte nach dem Vulkanausbruch Tsunami-Wellen gemessen und vor der Gefahr von Flutwellen sowie gefährlichen Meeresströmungen entlang der Strände und der Häfen in der Region gewarnt. Tiefer gelegene Küstengebiete könnten überflutet werden. Bereits am Freitag hatte der Vulkan nach Angaben der Behörden in Tonga Asche, Dampf und Gas bis zu 20 Kilometer hoch in die Luft geschleudert.
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