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Schottland: Straftäter fliegt wegen Corona-Infektion nach vorgetäuschtem Tod auf

CC0 / ErikaWittlieb/Pixabay / Gefängnis (Symbolbild)
Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.01.2022
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Der in den USA wegen Vergewaltigungsvorwürfen gesuchte 34-jährige Nicholas Alahverdian, der vor gut zwei Jahren seinen Tod vortäuschte, ist neulich in Schottland wieder aufgetaucht. Der Grund war eine Corona-Erkrankung, wie die Zeitung „The Providence Journal“ berichtete.
Demnach hatte der US-Amerikaner Ende Februar 2020 in sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass er sich in Irland aufhalte und todkrank sei. Damals sei auch eine Todesanzeige veröffentlicht worden.
Nach Angaben des Ermittlers Robert Creamer hat sich der Mann aber in Wirklichkeit nach Schottland abgesetzt und einen anderen Namen – Arthur Knight – angenommen.
Ende vorigen Jahres habe sich der Verdächtige mit Covid-19 angesteckt und in einem Krankenhaus in Glasgow medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Laut dem Blatt habe er beatmet werden müssen.
Das Krankenhauspersonal habe ihn auf einem Foto identifiziert. Interpol habe den Mann im Dezember eingeholt und seine Identität durch Fotos abgeglichen.
Ein Gerichtsurteil (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.02.2021
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Alahverdian steht unter Verdacht, im Jahr 2008 im US-Bundesstaat Utah eine Frau vergewaltigt zu haben. Außerdem wird laut dem FBI nach ihm auch in Ohio gefahndet, weil er seinem Pflegevater eine Kreditkarte gestohlen und damit Schulden in Höhe von mehr als 200.000 US-Dollar (zirka 174.000 Euro) angehäuft haben soll.
„Er hatte Opfer in Utah, Ohio, Rhode Island und Massachusetts“, schilderte Staatsanwalt David Leavitt am Freitag gegenüber dem Blatt.
„Und wenn er gegenüber Frauen so aggressiv ist, wie es zu sein scheint, gibt es wahrscheinlich auch Opfer im Vereinigten Königreich“.
Unklar war noch, ob der Mann auch wegen der Vortäuschung seines Todes zur Verantwortung gezogen wird. Nun werde über seine Auslieferung in die Vereinigten Staaten entschieden.
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