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Nuland: USA arbeiten an schriftlichen Antworten zu Sicherheitsgarantien

© SNA / Igor MichaljowWeißes Haus in Washington (Archivbild)
Weißes Haus in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 15.01.2022
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Washington will laut der stellvertretenden US-Außenministerin, Victoria Nuland, den Dialog mit Moskau fortsetzen und arbeitet an schriftlichen Antworten zu Sicherheitsgarantien.
„Wir wollen weiter reden. Wir glauben, dass dies auf der Grundlage der Gegenseitigkeit geschehen sollte – und nämlich dass sie ihre Beanstandungen und wir unsere Bedenken äußern“, sagte Nuland in einem Interview mit der Zeitung „Financial Times“.
Sie fügte hinzu, dass die Tür für eine diplomatische Lösung von der US-Seite offen stehe.
„Washington arbeitet an schriftlichen Antworten an russische Beamte“, zitiert die Zeitung Nuland.
Die USA hoffen, dass sie eine Deeskalation in der Ukraine erreichen und durch Diplomatie in den Beziehungen zu Russland Fortschritte erzielen können, so Nuland weiter.
Washington hoffe, dass Moskau die Gespräche fortsetzen werde – die Entscheidung liege beim russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Nuland zufolge haben sich die USA und Russland im Moment „gerade erst angehört“, und es wird noch länger dauern, bis eine Einigung erzielt würde.

USA entwickeln 18 Handlungsszenarien für den Fall einer Eskalation

Gleichzeitig betonte sie, dass die USA 18 verschiedene Handlungsszenarien für den Fall einer Eskalation um die Ukraine entwickelten:
„Ich werde nicht 18 verschiedene Szenarien ankündigen … Ich würde nur sagen, dass es bei unserer Entschlossenheit und den Verhandlungen, die wir mit unseren Verbündeten führen, darum geht, sehr schnell sehr scharfe Schmerzen zuzufügen, wenn Russland diesen Schritt in irgendeiner Form unternimmt“.
Am Donnerstag hatte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, mitgeteilt, dass sich Russland auf jeden Ablauf der Ereignisse vorbereite und auf eine schriftliche Antwort der Vereinigten Staaten und der Nato zu Sicherheitsgarantien warte.
Der Westen und die Ukraine werfen Russland „Aggressionspläne“ vor, was Moskau entschieden zurückweist. Russland bedrohe niemanden und wolle niemanden angreifen. Erklärungen über einen angeblich bevorstehenden Einmarsch in die Ukraine würden von der Nato für die Verlegung von mehr Militärtechnik in unmittelbarer Nähe zu russischen Grenzen missbraucht, hieß es aus Moskau.
Die Verlegungen seiner Truppen, darunter in an die Ukraine angrenzende Regionen, führt Russland auf eine Militärübung auf eigenem Territorium zurück, die gegen niemanden gerichtet sei. Präsident Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow zufolge handelt es sich es um einen „Aufbau der Streitkräfte und reguläre Manöver“.
In diesem Zusammenhang hatte Russland Ende 2021 Entwürfe für zwei Abkommen mit den USA und der Nato veröffentlicht. Darin geht es unter anderem darum, dass die Nato garantieren soll, dass weder die Ukraine noch andere postsowjetische Staaten in das Bündnis aufgenommen werden. Außerdem sind gegenseitige Sicherheitsgarantien wie die Nichtstationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in der Reichweite voneinander vorgesehen.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg  - SNA, 1920, 14.01.2022
Stoltenberg: Russische Forderung nach einseitigem Nato-Truppenabzug steht nicht zur Diskussion
Am Mittwoch führten Vertreter der 30 Nato-Staaten und Russlands zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren Gespräche. Dazu gab es am Donnerstag auch eine Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Bereits am Montag wurde ein Treffen von Vertretern Russlands und der USA in Genf abgehalten.
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