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„Farbrevolution verhindert“: Lukaschenko lobt OVKS-Einsatz in Kasachstan

© SNA / Jewgeni Bijatow  / Zur BilddatenbankDer belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Militäruniform (Archivfoto)
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Militäruniform (Archivfoto) - SNA, 1920, 15.01.2022
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Nach den blutigen Ausschreitungen von Anfang Januar kehrt in Kasachstan allmählich wieder Ruhe ein. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko sieht darin vor allem das Verdienst des postsowjetischen Militärbündnisses OVKS, das umgehend Soldaten in das zentralasiatische Land geschickt hatte.
Die von Russland angeführte Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) hatte in der vergangenen Woche auf Bitte des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew Soldaten nach Kasachstan verlegt, nachdem Massenproteste gegen gestiegene Treibstoffpreise in der Ex-Sowjetrepublik in gewaltsame Unruhen und Plünderungen umgeschlagen waren.
Der OVKS-Einsatz, der überhaupt erste in der Geschichte des Bündnisses, habe eine bunte Revolution in Kasachstan verhindert, sagte Lukaschenko, als er am Samstag die aus Kasachstan zurückgekehrten belarussischen Soldaten begrüßte.
„Der Erfolg ihrer Mission kann als die Entstehung eines wirksamen Mechanismus zur Bekämpfung der sogenannten Farbrevolutionen gewertet werden“, ergänzte der belarussische Präsident auf dem militärischen Flugplatz Matschulischtschi südlich von Minsk.
Nach seiner Einschätzung hatte Kasachstan „mit der bewaffneten Aggression gut koordinierter Terrorgruppen“ zu tun, die „in verschiedenen Krisenregionen Kampferfahrungen gesammelt hatten“. „Wir konnten unsere kasachischen Freunde nicht im Stich lassen“, führte Lukaschenko laut seinem Pressedienst aus. Durch die schnelle Verlegung ihrer Truppen habe die OVKS, in der neben Russland, Belarus und Kasachstan auch Armenien, Kirgisistan und Tadschikistan verbündet sind, eine Zerstörung des kasachischen Staates verhindert, sowie die Stabilisierung und Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung ermöglicht.
Militärpersonal des OVKS-Friedenstruppenkontingents in Kasachstan - SNA, 1920, 13.01.2022
OVKS-Friedensmission: Russland übergibt Objekte und bereitet Abzug aus Kasachstan vor
„Unsere gemeinsamen Anstrengungen haben nicht nur den Eifer der Terroristen erkalten lassen, sondern auch der ganzen Welt (…) das Potenzial der OVKS gezeigt“, lobte Lukaschenko. Die OVKS habe „ohne einen Schuss“ und „allein durch ihre Präsenz“ Frieden und Ordnung in Kasachstan geschaffen. „Das ist ein Signal an alle, die an den belarussisch-russischen Grenzen jetzt ihre Schwerter schärfen“, betonte der belarussische Staatschef.
Wie viele Zivilisten während der Ausschreitungen in der Metropole Almaty und vielen anderen Städten Kasachstans in den beiden ersten Januarwochen zu Schaden kamen, ist immer noch unklar. Laut UN-Angaben gab es mindestens 1000 Verletzte. Das Innenministerium des zentralasiatischen Staates berichtete, dass 17 Sicherheitskräfte getötet und mindestens 1300 weitere verletzt worden seien.
Die OVKS erklärte am 13. Januar ihren Einsatz für beendet und begann mit dem Truppenabzug aus Kasachstan. Der von Präsident Tokajew verhängte Ausnahmezustand gilt vorerst weiter.
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