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False-Flag-Provokation gegen Ukraine? Russland bezeichnet US-Vorwurf als haltlos

© SNA / Natalia SeliwerstowaAußenministerium Russlands (Archivfoto)
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 15.01.2022
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Die russische Botschaft in den USA hat Informationen über angebliche Vorbereitungen auf einen Einmarsch Russlands in die Ukraine zurückgewiesen. Damit reagierten die Diplomaten auf den Vorwurf aus dem Weißen Haus, Moskau plane eine Operation unter falscher Flagge, um einen Vorwand für eine Invasion zu schaffen.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, hatte am Freitag gemutmaßt, eine russische Operation gegen die Ukraine könnte in wenigen Wochen erfolgen. Ein weiterer US-Regierungssprecher sagte, Russland habe eine Agentengruppe aufgestellt, um einen Einsatz unter falscher Flagge in der Ostukraine auszuführen.
Die russische Botschaft in Washington wies dies umgehend zurück. In einer Stellungnahme betonten Diplomaten am Samstag, dass die jüngsten US-Anschuldigungen mit keinerlei Beweisen untermauert seien. Das spräche dafür, dass die Vereinigten Staaten ihren „Informationsdruck“ auf Russland fortsetzten.
Russland wolle keinen Krieg, schrieb die Botschaft auf Facebook. „Wir setzen uns dafür ein, dass alle internationalen Probleme auf diplomatischem Wege gelöst werden.“ Die Diplomaten riefen die Vereinigten Staaten zur „substantiellen Arbeit“ an den von Moskau geforderten Sicherheitsgarantien auf.
Eine Kolonne von Panzerhaubitzen bei einer Militärübung in  Russland (Archivfoto) - SNA, 1920, 14.01.2022
Russland startet unangekündigte Militärübung
Zuvor hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow US-Medienberichte über eine angeblich geplante Provokation unter falscher Flagge in der Ost-Ukraine bereits als falsch zurückgewiesen. Westliche Staaten werfen Russland vor, Streitkräfte vor der ukrainischen Grenze zusammengezogen zu haben, was sie als ein Anzeichen für eine bevorstehende Intervention deuten. Moskau bestreitet die angeblichen Einmarschpläne und sieht sich durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht.
Ende vergangenen Jahres forderte Russland deshalb vom transatlantischen Militärbündnis Sicherheitsgarantien. Sie sollen unter anderem die Nichtstationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen wie auch von Militärstützpunkten umfassen. Außerdem soll die Nato, so Moskaus Wunsch, rechtsverbindlich garantieren, dass sie sich auf keine weiteren postsowjetischen Staaten ausdehnt. Dies lehnt die Allianz kategorisch ab.
Am Montag wurde darüber bei einem russisch-amerikanischen Treffen in Genf und am Mittwoch beim Russland-Nato-Rat in Brüssel diskutiert, eine Annäherung blieb jedoch aus.
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