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„Vorwand für Invasion“: US-Regierung wirft Moskau Vorbereitung von Provokationen in Ostukraine vor

© SNA / Michail Turgijew / Zur BilddatenbankWeißes Haus
Weißes Haus - SNA, 1920, 14.01.2022
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Die USA haben laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, Beweise, die angeblich darauf hindeuten, dass Russland Provokationen in der Ukraine vorbereitet.
„Wir haben Informationen, die darauf hindeuten, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um eine Operation unter falscher Flagge im Osten der Ukraine durchzuführen“, sagte Psaki bei einem Briefing am Freitag. Die Agenten seien in „urbaner Kriegsführung und im Umgang mit Sprengstoff geschult, um Sabotageakte gegen Vertreter Russlands durchzuführen“. Diese würden außerdem in staatlichen und sozialen Medien „Provokationen fabrizieren“, um eine „russische Intervention“ zu rechtfertigen und Spaltungen in der Ukraine zu säen, so Psaki weiter.
Auch der Sprecher des Pentagons, John Kirby, sagte am Freitag, Russland arbeite an einem „Vorwand für eine mögliche Invasion in die Ukraine“. „Wir haben Informationen, dass Russland eine Gruppe von Agenten eingesetzt hat, um eine Operation unter einer fremden Flagge durchzuführen. Eine Operation, die wie ein Angriff auf die Agenten selbst oder auf russischsprachige Menschen in der Ukraine aussehen soll, als Vorwand für eine Invasion“, sagte er. Beweise dafür konnte Kirby allerdings nicht nennen.
„Wir sind uns dessen bewusst und wir sehen, was sie tun“, sagte Kirby weiter. „Ich werde mich nicht zur Art der spezifischen Geheimdienstinformationen äußern, außer dass ich unser Vertrauen in sie bekräftige.“
Zuvor am Freitag hatte der Sender CNN unter Berufung auf eine Quelle in der US-Administration berichtet, dass Russland angeblich eine Operation unter falscher Flagge in der Ostukraine vorbereite. Die USA behaupten, Russland habe im Voraus eine Gruppe von Agenten entsandt, um die Operation heimlich durchzuführen. Laut der Quelle könnte Russland somit seine Invasion in die Ukraine rechtfertigen.
Ähnliche Veröffentlichungen tauchten auch in der Zeitung „Washington Post“ sowie in den Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und Bloomberg auf.

Kreml weist Berichte als unbegründet zurück

Zu den Berichten über die angeblich bevorstehende russische Provokation im Donbass hat sich bereits der Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow geäußert:
„Bisher waren alle diese Aussagen unbegründet und wurden durch nichts bestätigt“, sagte er gegenüber russischen Medien.
Der Westen und die Ukraine werfen Russland „Aggressionspläne“ vor, was Moskau entschieden zurückweist. Russland bedrohe niemanden und wolle niemanden angreifen. Erklärungen über einen angeblich bevorstehenden Einmarsch in die Ukraine würden von der Nato für die Verlegung von mehr Technik in unmittelbare Nähe zu russischen Grenzen missbraucht, hieß es aus Moskau.
Die Verlegungen seiner Truppen, darunter in an die Ukraine angrenzende Regionen, führt Russland auf eine Militärübung zurück, die gegen niemanden gerichtet sei. Präsident Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow zufolge handelt es sich es um einen „Aufbau der Streitkräfte und reguläre Manöver“.
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