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Russland startet unangekündigte Militärübung

© SNA / Pawel Lwow / Zur BilddatenbankEine Kolonne von Panzerhaubitzen bei einer Militärübung in Russland (Archivfoto)
Eine Kolonne von Panzerhaubitzen bei einer Militärübung in  Russland (Archivfoto) - SNA, 1920, 14.01.2022
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Die russische Armee hat am Freitag im Osten des Landes eine unangekündigte Alarmübung begonnen. Ziel ist es, die Gefechtsbereitschaft zu überprüfen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.
Der im Wehrbezirk Ost ausgelöste Übungsalarm sei Teil der Vorbereitungen auf das groß angelegte strategische Manöver „Wostok 2022“ (deutsch: „Ost 2022“) im September, hieß es. Bei der jetzigen Übung solle insbesondere die Fähigkeit der Streitkräfte überprüft werden, Truppen über große Entfernungen innerhalb des Landes zu transportieren. Ganze Einheiten sollen zu entfernten Übungsplätzen gebracht werden.
Ein vom Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video zeigt, wie Soldaten in weißer Tarnkleidung ihre Kaserne verließen und Kampfpanzer sowie andere Technik auf Eisenbahnwagons verladen wurden. Generalstabschef Waleri Gerassimow hatte zuvor angekündigt, dass zu dem im September anstehenden Militärmanöver „Wostok 2022“ auch ausländische Teilnehmer eingeladen würden. Es soll die größte Übung der russischen Armee im neuen Jahr sein.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält einen Hammer während des Nato-Außenministergipfels in Riga, Lettland, 1. Dezember 2021. Symbolbild. - SNA, 1920, 13.01.2022
Stoltenberg verspricht Schweden und Finnland „ziemlich raschen“ Nato-Beitritt
Russland hat in den vergangenen Jahren oft unangekündigte Militärübungen durchgeführt. Als Ziel wurde immer die Überprüfung der Alarmbereitschaft der Streitkräfte genannt. Die jüngste Alarmübung findet vor dem Hintergrund der Gespräche mit den USA und der Nato über die Sicherheit in Europa statt.
Westliche Staaten werfen Russland vor, Streitkräfte vor der ukrainischen Grenze zusammengezogen zu haben, was sie als ein Anzeichen für eine bevorstehende Intervention deuten. Moskau bestreitet die angeblichen Einmarschpläne und sieht sich durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht. Russland hat deshalb vom transatlantischen Militärbündnis rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien gefordert. Bei den Gesprächen in dieser Woche gab es aber keine Annäherung.
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