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Nachtnews: Nord-Stream-2-Sanktionen abgelehnt, Neue Quarantäne-Regeln kommen, 50 Grad in Australien

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 14.01.2022
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US-Republikaner scheitern mit neuen Sanktionen gegen Nord Stream 2; Bundesrat berät neue Quarantäne-Regeln; Robert Kennedys Mörder kommt nicht frei; Neue Medikamente gegen Covid-19; 50-Grad-Hitze in Australien
SNA präsentiert Ihnen in Kurzform, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

US-Republikaner scheitern mit neuen Nord-Stream-2-Sanktionen

Die Republikaner im US-Senat sind mit einem Gesetzesvorhaben für schärfere Sanktionen wegen der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 gescheitert. Bei der Abstimmung kam am Donnerstag nicht die erforderliche Mehrheit von 60 der 100 Stimmen zustande. Das von Senator Ted Cruz lancierte Vorhaben hatte unter anderem zum Ziel, Biden die Möglichkeit zu nehmen, aus Gründen der nationalen Sicherheit eigenmächtig Ausnahmen von US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 zu verfügen.
Außenministerin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 10.01.2022
Baerbock droht mit Nord Stream 2-Blockade und ruft zur EU-Energieunabhängigkeit auf
Nord Stream 2 soll Gas von Russland nach Deutschland bringen. Die Leitung ist fertiggestellt, aber noch nicht in Betrieb. Um den Streit über die Pipeline zu entschärfen, hatte Deutschland im Juli in einer gemeinsamen Erklärung mit den USA eine stärkere Unterstützung der Ukraine zugesagt.

Bundesrat berät über neue Quarantäne-Regeln

Der Bundesrat kommt am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen, um über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie zu beraten. Es geht um neue Quarantäneregeln, auf die sich Bund und Länder verständigt haben. Die Verordnung, die der Bundestag am Donnerstagabend beschlossen hat, legt etwa fest, dass Menschen mit Auffrischimpfung von einer Quarantäne als Kontaktperson Infizierter ausgenommen sind. Generell sollen Quarantäne- und Isolationszeiten verkürzt werden.
Mithilfe der kürzeren Quarantäne- und Isolationszeiten sollen wichtige Versorgungsbereiche am Laufen gehalten werden, auch wenn die Infiziertenzahl stark steigt. Bund und Länder hatten die Neuregelungen vergangene Woche vereinbart.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach will zudem am Freitag eine aktuelle Einschätzung zur immer stärkeren Ausbreitung der neuen Omikron-Variante geben.

Robert Kennedys Mörder kommt nicht auf Bewährung frei

Der seit mehr als fünf Jahrzehnten inhaftierte Mörder des US-Politikers Robert F. Kennedy kommt nicht auf Bewährung frei. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sprach sich am Donnerstag (Ortszeit) gegen die Freilassung des 77-jährigen Palästinensers Sirhan Sirhan aus. Der Mord an Kennedy im Jahr 1968 zähle mit zu den berüchtigsten Verbrechen der amerikanischen Geschichte, schrieb Newsom in einer Erklärung. Nach Jahrzehnten im Gefängnis habe Sirhan nicht die nötige Einsicht gezeigt, die ihn von weiteren gefährlichen Entscheidungen abhalten würde.
Ein Bewährungsausschuss in Kalifornien hatte sich im August für die Freilassung Sirhans ausgesprochen. Sirhan sitzt seit 53 Jahren im Gefängnis und hatte sein mittlerweile 16. Gnadengesuch gestellt. Die Entscheidung der Kommission wurden dem kalifornischen Gouverneur vorgelegt, der sie nun ablehnte.

WHO empfiehlt zwei weitere Covid-19-Medikamente

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zwei weitere Arzneimittel für die Behandlung von Covid-19-Patienten. Es handelt sich dabei um den Wirkstoff Baricitinib, der zur Behandlung von rheumatoider Arthritis entwickelt wurde, und Sotrovimab, einen eigens für Covid-19-Patienten entwickelten monoklonalen Antikörper. Die neue Empfehlung basiert auf sieben Studien mit mehr als 4000 Patienten, berichteten die WHO-Experten im Fachmagazin "The BMJ".
Schwerkranke Covid-19-Patientinnen und -Patienten hätten mit Baricitinib bessere Überlebenschancen und die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung werde reduziert, heißt es in der neuen Richtlinie. Es seien keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Das Arzneimittel solle in Kombination mit Kortikosteroiden verabreicht werden.
Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus (Archiv) - SNA, 1920, 29.12.2021
WHO vorsichtig optimistisch bei Corona-Prognosen für 2022
Covid-19-Patienten mit weniger schwerem Krankheitsverlauf, aber hohem Risiko einer Krankenhauseinweisung könnten vom Einsatz des monoklonalen Antikörpers Sotrovimab profitieren, schreibt die WHO. Das Mittel mit dem Markennamen Xevudy ist auch in der EU zugelassen. Die WHO hat sich bereits für den Einsatz eines anderen Antikörper-Cocktails, Casirivimab/Imdevimab, ausgesprochen.

Australien: 50,7 Grad in Küstenort

Weite Teile Australiens schwitzen derzeit unter einer erbarmungslosen Hitzeglocke. Im Westen des Landes wurde jetzt ein Jahrzehnte alter Temperaturrekord eingestellt: Im Küstenort Onslow in der Region Pilbara sei die Quecksilbersäule am Donnerstag auf 50,7 Grad gestiegen, teilte die Meteorologiebehörde der Region mit. Dies ist die höchste jemals im Bundesstaat Western Australia gemessene Temperatur. Der gleiche Wert war zuletzt im Januar 1960 im Outback-Örtchen Oodnadatta in Südaustralien gemessen worden.
Auch in zwei weiteren Gemeinden in Pilbara, Roebourne und Mardie, wurde am Donnerstag die 50-Grad-Marke geknackt.
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