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Kein Nato-Beitritt Finnlands: Helsinki hält an seiner Sicherheitspolitik fest

© AFP 2021 / VESA MOILANENFinnische Flage (Symbolbild)
Finnische Flage (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.01.2022
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Finnland will nach Aussage von Außenminister Pekka Haavisto seine bisherige Sicherheitspolitik unverändert lassen und hat deshalb keine Pläne für einen Nato-Beitritt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Helsinki zuvor eine zügige Aufnahme in das Militärbündnis angeboten.
Finnland habe nicht vor, der Nato beizutreten, erklärte Haavisto beim Treffen der EU-Außenminister im französischen Brest vor Journalisten:
„Finnland führt keine Gespräche mit der Nato über einen Beitritt zu der Organisation und es hat auch keine solche Absicht für die Zukunft. Die finnische Sicherheitspolitik bleibt unverändert.“
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Finnland und dessen Nachbarland Schweden am vergangenen Donnerstag überraschend für beitrittsreif erklärt. Die beiden Länder würden weitestgehend den Militärstandards der Nato entsprechen und könnten dem Bündnis „ziemlich rasch“ beitreten, falls sie sich politisch dazu entschlössen.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält einen Hammer während des Nato-Außenministergipfels in Riga, Lettland, 1. Dezember 2021. Symbolbild. - SNA, 1920, 13.01.2022
Stoltenberg verspricht Schweden und Finnland „ziemlich raschen“ Nato-Beitritt
Diese Erklärung Stoltenbergs stimmt mit der Position des US-Außenministeriums überein: Vize-Außenministerin Victoria Nuland sagte zuvor, die USA seien zu Gesprächen mit Finnland und Schweden über deren Beitritt zur Nato bereit, sollten diese Länder eine solche Absicht erkennen lassen.
Die russische Führung zeigte für die Verlautbarungen der Nato und der USA wenig Verständnis: Der Aufruf an Russland zur Deeskalation sei nicht nachvollziehbar, wenn die Nato gleichzeitig ihre Erweiterung und die Vergrößerung ihrer Truppenkontingente ins Gespräch bringe, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg  - SNA, 1920, 14.01.2022
Stoltenberg: Russische Forderung nach einseitigem Nato-Truppenabzug steht nicht zur Diskussion
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