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Habeck will Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten machen

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEBundeswirtschaftsminister Robert Habeck
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck - SNA, 1920, 13.01.2022
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Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (Grüne), hat am Donnerstag im Bundestag die Arbeitsschwerpunkte seines Ministeriums vorgestellt. Dazu gehören unter anderem der Ausbau von erneuerbaren Energien und das Vorhaben, Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten zu machen.
Wie Habeck weiter betonte, müssen dafür die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne deutlich schneller ausgebaut werden. Der Bundesminister sprach zudem von einem weltweiten „Hunger“ nach den fossilen Energien Gas, Öl und Kohle. Dies treibe die Preise nach oben.
Darüber hinaus machte Habeck auf die geplante Entlastung der Stromkunden durch die Abschaffung der EEG-Umlage ab 2023 sowie eine „faire Umlage“ des CO2-Heizkostenaufschlags zwischen Mietern und Vermietern aufmerksam.
Alternative Energie (Windmühlen), Symbolbild - SNA, 1920, 09.01.2022
Rohstoffpreise könnten die Energiewende behindern und soziale Probleme schaffen – Experten
Mittelfristig sei die beste Strategie, sich von fossilen Energien unabhängig zu machen. Dies sei zentral für den Klimaschutz, setze aber auch die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft frei.

Habeck kündigt Klima-Sofortmaßnahmen an

Zuvor hatte sich Habeck für Sofortmaßnahmen im Bereich des Klimaschutzes ausgesprochen. Bis April soll das erste Gesetzespaket verabschiedet werden, bis Ende 2022 ein „Klimaschutz-Sofortprogramm“, was ab 2023 Wirkung zeigen soll.
Robert Habeck  - SNA, 1920, 10.01.2022
Habeck kritisiert „Rückstand“ des Klimaschutzes und will neue Gesetzespakete erlassen
Der Koalitionsvertrag sieht eine Finanzierung der Realisierung des Klimaschutzgesetzes ab 2023 über den Bundeshaushalt vor, und somit auch eine Entlastung der Verbraucher. Die Bundesregierung hat ihr Energie- und Klimaprogramm fertiggestellt und will die Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien fördern. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung soll bis 2030 auf 80 Prozent erhöht werden. Im letzten Jahr lag der Anteil bei rund 42 Prozent, 2020 waren es 46 Prozent gewesen.
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