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Energiehunger treibt auch Erzeugerpreise für Agrar-Produkte

CC0 / Ehrecke / Pixabay / Zuckerrüben (Symbolbild)
Zuckerrüben (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.01.2022
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Parallel zu den steigenden Energiepreisen sind die Preise für Raps, Kartoffeln und Getreide Ende 2021 im Vergleich zum Vorjahr sehr stark angestiegen. Im Schnitt kosteten Agrarprodukte etwa ein Fünftel mehr.
Der Energiehunger treibt in Deutschland auch die Preise für landwirtschaftliche Produkte. Die Erzeuger konnten im November 2021 für die Nutzpflanze Raps um 66,4 Prozent höhere Preise als ein Jahr zuvor durchsetzen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Dabei sei eine anhaltend hohe Nachfrage auf ein weltweit sinkendes Angebot getroffen. Es war die höchste Preissteigerung seit Juli 2008. Raps wird in erster Linie als Speiseöl und Futtermittel genutzt. Nach einer chemischen Aufbereitung kann das Öl zudem in Motoren als Treibstoff verwendet werden.

Über 20 Prozent für Agrar-Produkte

Daneben verteuerten sich weitere landwirtschaftliche Produkte wie Getreide (+44,5 Prozent) und nach einer schlechten Ernte die Kartoffeln (+58,5 Prozent). Günstiger als vor einem Jahr war Gemüse mit einem Abschlag von 4,2 Prozent. Auch Schweinefleisch wurde etwas billiger. Tierische Erzeugnisse legten insgesamt um 14,9 Prozent zu, darunter Milch mit 18,2 Prozent. Unter dem Strich wurden landwirtschaftliche Produkte auf der ersten Handelsebene zu 20,8 Prozent höheren Preisen gehandelt als im November 2020. Tendenziell führt das auch zu höheren Verbraucherpreisen.
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