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Tokajew: OVKS-Mission in Kasachstan „sehr erfolgreich“

© REUTERS / SPUTNIK Der Präsident des Landes, Kassym-Schomart Tokajew
  Der Präsident des Landes, Kassym-Schomart Tokajew - SNA, 1920, 12.01.2022
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Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat den Einsatz der Friedenstruppen der von Russland geführten Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im Land als sehr erfolgreich bewertet.
„Die OVKS-Mission wird als sehr erfolgreich eingeschätzt. Ich danke meinen Amtskollegen, den Staatschefs, nochmals“, sagte Tokajew am Mittwoch in einer Sitzung des Operativstabs in Almaty.
„Allein die Präsenz des OVKS-Friedenskontingents in Kasachstan, auch in Almaty, spielte eine sehr wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Lage in unserem Land“, betonte der Präsident.
Der Abzug der OVKS-Friedenstruppen aus Kasachstan ist ihm zufolge für Donnerstag, den 13. Januar, geplant.
„Am Morgen beginnt der organisierte Abzug des OVKS-Friedenskontingents. Ich habe Verhandlungen mit den Spitzenpolitikern der jeweiligen Staaten geführt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei der Kommandoführung des Kontingents für die innerhalb von diesen Tagen geleistete Arbeit bedanken“, so Tokajew.
Das unter anderem an Russland und China angrenzende Kasachstan kommt seit mehr als einer Woche nicht zur Ruhe. Unmut über die schlagartige Verdopplung der Preise für Flüssiggas, das als Treibstoff für viel Kraftfahrzeuge genutzt wird, in dem öl- und gasreichen Land schlug in Schanaosen und Aktau in Proteste gegen die Staatsführung um, die sich schnell auf andere Regionen ausweiteten.

Gewaltsame Ausschreitungen in Kasachstan

Es kam zu Krawallen und Pogromen, darunter in Kasachstans größter Metropole Almaty. Terroristen und Kriminelle steckten Regierungsgebäude, Polizei- und Krankenwagen in Brand, plünderten zahlreiche Banken und Geschäfte, darunter Waffenläden. Tokajew rief bis zum 19. Januar landesweit den Notstand aus und ersuchte die OVKS um Hilfe. „Es handelt sich um einen versuchten Staatsstreich, um eine Attacke auf die Integrität des Staates“, betonte er.

Mehr als 160 Tote und rund 1000 Verletzte

Seinen Angaben zufolge wurden während der Krawalle 17 Sicherheitskräfte getötet. Wie viele Zivilisten ums Leben kamen, werde noch geklärt. Das Staatsfernsehen hatte zuvor unter Berufung auf das Gesundheitsministerium von mehr als 160 Todesopfern gesprochen. Rund 1000 Menschen seien verletzt worden, hieß es.
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