Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Untergräbt Sicherheitsgespräche: Moskau ruft USA zum Verzicht auf aggressive Rhetorik auf

© SNA / Alexej Vitvitski / Zur BilddatenbankSicherheitsverhandlungen Russland-USA in Genf
Sicherheitsverhandlungen Russland-USA in Genf  - SNA, 1920, 12.01.2022
Abonnieren
Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, hat hochrangige US-Beamte aufgefordert, von der aggressiven und anklagenden Rhetorik gegenüber Moskau abzusehen. Denn ihm zufolge trägt sie nicht zu einer konstruktiven Atmosphäre bei den Sicherheits-Verhandlungen bei.
Der Botschafter reagierte damit auf die jüngste Äußerung der hochrangigen US-Außenpolitikerin Victoria Nuland. Sie hatte auf einer Pressekonferenz am 11. Januar Russland alleine für die Krise in der Ukraine verantwortlich gemacht. Laut dem russischen Diplomaten muss man heutzutage besondere Zurückhaltung und Präzision in der Wortwahl walten lassen.
„Wir brauchen konkrete Handlungen der US-Seite, keine Desinformation und Vorwürfe, alle Sünden begangen zu haben“, sagte Antonow, dessen Worte die russische Botschaft in den USA auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte.
„Es ist an der Zeit, von der Politik der Ermutigung der faschistischen Schläger, die in Kiew unterwegs sind, abzusehen. Die Geschichte verzeiht keine Fehler.“ Moskau habe seine Prioritäten klar und deutlich umrissen.
„Wir warten nicht auf demagogische Äußerungen, sondern auf schriftliche Antworten auf konkrete russische Vorschläge. Wir sind für eine Entspannung und für die Schaffung einer normalen Atmosphäre im Sinne einer beiderseitig vorteilhafte Zusammenarbeit“, sagte Antonow.
Russland habe keinen Rückzugsort. Die Nato sei bis zu den russischen Grenzen vorgedrungen und versuche, nicht nur an Land, sondern auch auf See und in der Luft zu dominieren. „Wir werden keine Entwicklungen zulassen, die die Unabhängigkeit und Souveränität der Russischen Föderation untergraben würden. Wir lehnen die provokativen Äußerungen hochrangiger US-amerikanischer Beamter kategorisch ab, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zwischen Washington und Moskau zu torpedieren“, schloss der Botschafter.
US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman und Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow in Genf, 10. Januar 2022 - SNA, 1920, 10.01.2022
Russland nennt Vorbedingung für konstruktiven Dialog in Genf
Die USA und Russland tragen eine besondere Verantwortung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit. Dies sei in der Charta der Vereinten Nationen festgeschrieben. „Es ist an der Zeit, die aggressive Rhetorik der außenpolitischen Expansion aufzugeben und darüber nachzudenken, wie zukünftige Generationen zusammenleben werden. Dafür muss nur Weniges getan werden – man muss den Nachbarn respektieren, anstatt ihm zu drohen und sein militärisches Potenzial von den russischen Grenzen entfernen.“
Russland und die USA hatten am Sonntag und Montag in Genf Konsultationen zu Moskaus Sicherheitsvorschlägen durchgeführt. Am Mittwoch tritt der Nato-Russland-Rat in Brüssel zu einer Sitzung zusammen. Darüber hinaus sind Konsultationen im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nach Wien einberufen worden.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала