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US-Vizeaußenministerin lobt Sitzung von Nato-Russland-Rat als „ernst und offen“

© SNA / Alexej Witwizki / Zur BilddatenbankUS-Vizeaußenministerin Wendy Sherman gibt Pressekonferenz nach einer Sitzung des Russland-Nato-Rates. Brüssel, 12. Januar 2022
US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman gibt Pressekonferenz nach einer Sitzung des Russland-Nato-Rates. Brüssel, 12. Januar 2022 - SNA, 1920, 12.01.2022
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Die US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman hat die jüngste Sitzung des Nato-Russland-Rates in Brüssel im Großen und Ganzen hoch eingeschätzt.
„Das war ein ernstes und offenes Gespräch“, sagte die Diplomatin am Mittwoch, nach Abschluss der Verhandlungen der Delegationen der Nordatlantischen Allianz und Russlands in der belgischen Hauptstadt.

„Der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko und der stellvertretende Verteidigungsminister Alexander Fomin haben die Vorschläge Russlands zur europäischen Sicherheit und zur Zukunft der Nato im Detail erläutert.“

Nato rechnet mit weiteren Treffen mit Russland

Wichtig sei, dass sich Russland nicht geweigert habe, Kontakte zur Allianz auf Vorschlag von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg fortzusetzen, wenngleich Moskau auch keine Bereitschaft dazu bekundet habe. Ein Dialog und ein diplomatischer Erfolg seien nur bei einer Deeskalation denkbar, so Sherman weiter. Die Nato hoffe darauf, dass es „in nächster Zeit“ zu einem weiteren Treffen mit Vertretern Russlands komme, bei dem die Diskussionen zu Problemen der Sicherheit „vertieft“ würden.
„Bei der Eröffnung des heutigen Treffens äußerte Allianzchef Stoltenberg die Hoffnung, dass der Nato-Russland-Rat bald wieder zusammentreten wird, um die Bereiche tiefgründig zu erörtern, in denen wir Fortschritte bei der Festigung der Sicherheit für alle Seiten erzielen könnten“, sagte Sherman.
Die US-Vizeaußenministerin wiederholte die bereits bekannten Drohungen des Westens, harte Sanktionen gegen Russland im Fall einer Zuspitzung der Ukraine-Krise zu verhängen.
„Wir haben den Russen das klar zu verstehen gegeben und ihnen unumwunden gesagt, dass Moskau im Fall einer Invasion der Ukraine einen erheblichen Preis zahlen wird, und die Folgen deutlich schwerer sein werden als 2014.“ Eine Bedrohung seitens der Ukraine – dieser deutlich kleineren, erst in den Kinderschuhen steckenden Demokratie – sei nicht greifbar, räumte Sherman ein.
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich (Archivbild) - SNA, 1920, 12.01.2022
SPD-Fraktionschef Mützenich: Kann Russlands Angst vor Nato-Bedrohung nachvollziehen
Die Delegationen der Nato und Russlands waren am Mittwoch in Brüssel zusammengetreten, um über russische Sicherheitsvorschläge zu beraten. Moskau rechnet laut Delegationschef Gruschko damit, dass die Arbeit an Abkommen über Sicherheitsgarantien für Russland „binnen kurzer Zeit“ aufgenommen werde.
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