Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachtnews: Rekord bei Neuinfektionen, Asylanträge 2021 gestiegen, Hyperschallrakete in Nordkorea

CC0 / Free-Photos / Was in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 12.01.2022
Abonnieren
Corona-Neuinfektionen in Deutschland erstmals über 80.000; Scholz zur Umkehr bei Impfpflicht aufgefordert; Zahl der Asylanträge wie seit 2017 nicht mehr; Nordkorea sieht Fortschritte bei Entwicklung von Hyperschall-Rakete
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Erstmals über 80.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages

Die Zahl der Neuinfektionen hat erstmals die Schwelle von 80 000 Fällen überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten nach RKI-Angaben von Mittwochmorgen 80 430 Fälle in 24 Stunden. Vor genau einer Woche waren es 58 912 erfasste Neuinfektionen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 407,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 387,9 gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 384 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 346 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 661 811 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.

Patientenschützer fordert Scholz bei Impfpflicht zur Umkehr auf

Der Patientenschützer Eugen Brysch hat Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert, das Vorhaben einer allgemeinen Corona- Impfpflicht aufzugeben. "Die Diskussion über die Impfpflicht überschattet aktuell alles. Doch ob sie wirklich kommt, wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwoch). "Auch wenn der Bundeskanzler das Thema Impfpflicht zur Chefsache erklärt hat, sollte Olaf Scholz jetzt auch die Größe zur Umkehr besitzen. Denn schon viel zu lange wurden dringendere Themen aufgeschoben."
Wer den Einstieg jetzt wolle, müsse auch erklären, wie der Ausstieg aus der Pflicht möglich sein werde. "Und das vor dem Hintergrund, dass weder Virusvarianten in Zukunft aufzuhalten sein werden noch die Impfung zu einer sterilen Immunität führt", argumentierte der Patientenschützer aus.
Der Plenarsaal des Bundestags - SNA, 1920, 10.01.2022
Impfpflicht-Debatte im Bundestag: „Vorsorge für Herbst und Winter“

US-Experte: Omikron wird fast jeden Menschen treffen

Die extrem ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht des führenden US-Experten Anthony Fauci früher oder später fast alle Menschen treffen. "Mit der außergewöhnlichen und beispiellosen Effektivität der Übertragung wird Omikron letztlich fast Jeden finden", sagte der Immunologe und Präsidentenberater am Dienstag (Ortszeit). Auch Geimpfte würden infiziert werden, aber die meisten von ihnen würde es nicht so schwer erwischen, sie müssten also nicht in Krankenhaus oder würden nicht sterben, sagte Fauci im Gespräch mit dem Thinktank Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS).
Am schlimmsten werde es jene treffen, die immer noch nicht geimpft seien, sagte Fauci. In den USA sind nur 208 Millionen Menschen, also knapp 63 Prozent der Bevölkerung, vollständig geimpft. Nur 76 Millionen Menschen haben bislang eine Auffrischungsimpfung bekommen.

Zahl der Asylanträge 2021 so hoch wie seit 2017 nicht mehr

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Asylanträge gestellt worden wie seit 2017 nicht mehr. Wie aus Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hervorgeht, nahm die Behörde 2021 rund 190 800 Asylanträge entgegen. Rund 148 000 der Anträge betrafen Ausländer, die erstmalig in Deutschland einen Asylantrag stellten - dies ist der höchste Stand seit 2018. Etwa 17,5 Prozent der Erstanträge wurden eingereicht für Kinder im Alter von unter einem Jahr, die in Deutschland geboren wurden.
Das wichtigste Herkunftsland der Asylbewerber war im vergangenen Jahr mit mehr als 70.000 Anträgen erneut Syrien.
Afghanische Flüchtlinge in Deutschland. Freilassing, Bayern, September 2015 - SNA, 1920, 12.11.2021
Asyl in Deutschland in neun Zahlen: Wer, woher und wie lange?

Nordkorea meldet Fortschritte bei Entwicklung von Hyperschall-Rakete

Nordkorea hat nach eigenen Angaben weitere Fortschritte bei der Entwicklung von potenziell atomwaffenfähigen Hyperschall-Raketen erzielt. Staatsoberhaupt Kim Jong Un habe am Dienstag den Test einer Hyperschall-Rakete durch die Akademie für Verteidigungswissenschaft verfolgt, berichteten die staatlich kontrollierten Medien am Mittwoch. Kim habe dabei den großen Erfolg bei der Entwicklung solcher Waffen gewürdigt.
Es war das dritte Mal seit September, dass Nordkorea eigenen Angaben zufolge eine Hyperschall-Rakete getestet hat. Südkorea und Japan hatten am Dienstag vom Test einer mutmaßlichen ballistischen Rakete durch Nordkorea gesprochen. Das südkoreanische Militär sprach dabei von möglichen technischen Verbesserungen im Vergleich zum nordkoreanischen Raketentest in der vergangenen Woche.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала