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Erstmals seit 1946: Mehr als eine Million Menschen im Jahr in Deutschland gestorben

CC0 / photosforyou / Pixabay / Statue (Symbolbild)
Statue (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.01.2022
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Im Dezember sind deutschlandweit sogar fast ein Viertel mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der Vorjahre. Im Gesamtjahr 2021 lag die Zahl der Todesfälle weniger deutlich über dem Mittelwert. Trotzdem wurde ein neuer Rekord aufgestellt.
Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik sind 2021 in Deutschland in einem Jahr mehr als eine Million Menschen gestorben. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
So starben nach einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland 100.291 Menschen im Dezember 2021. Laut Bundesamt waren das 22 Prozent mehr als im Mittel der Dezember-Monate der Jahre 2017 bis 2020. Auch im Januar und November 2021 waren die Zahlen erhöht.

Corona und Überalterung

Im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 sind die Sterbefallzahlen im Gesamtjahr 2021 um drei Prozent gestiegen, wie die Statistiker hochrechneten. Von 2019 – dem letzten Jahr vor der Pandemie – auf 2020 waren die Sterbefallzahlen bereits um fünf Prozent gestiegen.
„Ausgehend von 2019 wäre für 2021 eine Sterbefallzahl von 960.000 bis 980. 000 erwartbar gewesen, also ein Anstieg um zwei bis vier Prozent“, hieß es von den Statistikern. „Tatsächlich ist sie von 2019 auf 2021 um acht Prozent gestiegen.“
Grab (symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
Daran stirbt Deutschland – Die zehn häufigsten Todesursachen in Zahlen
Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Jahr rund 1,02 Millionen Sterbefälle registriert. Grund dafür dürften die Alterung der Bevölkerung und die Folgen der Corona-Pandemie sein.
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