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Neuer Höchstwert in Deutschland – mehr als 80.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages

© AFP 2021 / INA FASSBENDERBergmannsheil Klinikum in Bochum
Bergmannsheil Klinikum in Bochum - SNA, 1920, 12.01.2022
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Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert-Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat bundesweit erstmals die Schwelle von 80.000 Fällen übertroffen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen 80.430 Fälle in den zurückliegenden 24 Stunden.
Vor genau einer Woche hatte es 58.912 Neuinfektionen gegeben. Weitere 384 Todesfälle wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche waren es 346 Todesfälle. Insgesamt sind damit bislang 114.735 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 407,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 387,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 258,6 (Vormonat: 390,9).
Seit Beginn der Pandemie hatten sich laut dem RKI 7.661.811 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt. Insgesamt gelten 6.836.600 Menschen als genesen.

Rechtsrahmen für neue Quarantäneregeln

Wie es am Dienstagabend aus dem Gesundheitsministerium verlautete, soll sich das Bundeskabinett an diesem Mittwoch mit einer Verordnung befassen, der zufolge künftig unter anderem „Geboosterte“ mit Auffrischungsimpfung von der Quarantäne als Kontaktperson von Infizierten ausgenommen sein sollten. Somit soll für die vorgesehenen neuen Corona-Quarantäneregeln noch diese Woche ein rechtlicher Rahmen besiegelt werden.
Am Donnerstag soll die Verordnung dem Bundestag und am Freitag abschließend dem Bundesrat vorgelegt werden. Letztlich umgesetzt werden müssen die Quarantäneregeln von den Bundesländern.
Vorige Woche hatten Bund und Länder die Neuregelungen auch mit Blick auf die Verbreitung der neuen Virusvariante Omikron vereinbart. Generell sollen Absonderungszeiten verkürzt werden.
Dafür soll auch das RKI am Freitag aktualisierte Empfehlungen veröffentlichen, wie es aus dem Ministerium weiter hieß.
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Laut einem RKI-Entwurf sollen sich die Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten und die Isolierung, wenn man selbst erkrankt ist, an einer „Sieben-Tage-Regel“ orientieren: Sie können jeweils nach sieben Tagen enden, wenn man sich mit einem negativen PCR- oder Schnelltest „freitestet“. Ohne Test sollen sie künftig zehn Tage dauern.
Die Regelungen sollen unabhängig von der Virusform gelten. Bisher können Quarantäne und Isolierung je nach Virusvariante, Impf- und Genesenenstatus für bis zu 14 Tage gelten. Wenn es sich etwa um Omikron handelt, gibt es auch für Geimpfte keine Ausnahmen.
Für Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen soll die Isolierung ebenfalls sieben Tage dauern – aber zum Abschluss verpflichtend mit einem genaueren PCR-Labortest. Zudem muss man zuvor 48 Stunden ohne Symptome sein. Für Kinder in Schulen und Kitas soll die Quarantäne als Kontaktperson fünf Tage dauern, mit abschließendem PCR- oder Schnelltest.
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Die Quarantäne-Verkürzungen sollen wichtige Versorgungsbereiche auch für den Fall stark steigender Infiziertenzahlen am Laufen halten.

Bund und Länder bekräftigten Kontaktbeschränkungen

Bund und Länder bekräftigten die geltenden Kontaktbeschränkungen, verschärften diese aber nicht. So bleibt es dabei, dass private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen mit maximal zehn Personen erlaubt sind. Für nicht geimpfte und nicht genesene Menschen gilt weiter, dass sich lediglich die Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen dürfen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind jeweils ausgenommen.
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