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Deutschlands Staatsdefizit steigt in Corona-Krise auf über 160 Milliarden Euro

© SNA / Alexej SuchorukowGeld (Archiv)
Geld (Archiv) - SNA, 1920, 12.01.2022
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Corona-Hilfen treiben die Staatsausgaben in Deutschland an: Laut Statistischem Bundesamt hat der Gesamthaushalt in den ersten drei Quartalen 2021 mit einem Finanzierungsdefizit von 160,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum waren es 157,1 Milliarden Euro gewesen – nach einem Überschuss von 18,8 Milliarden Euro im Vorkrisenjahr 2019.
Die Ausgaben des öffentlichen Gesamthaushalts seien im Zeitraum von Januar bis September 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 1306,6 Milliarden Euro und die Einnahmen um 6,7 Prozent auf 1146,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Wiesbadener Behörde am Mittwoch mit.
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Die gestiegenen Ausgaben lassen sich demnach hauptsächlich durch die höheren Zuweisungen und Zuschüsse infolge der Corona-Pandemie erklären: „Allein der Bund und seine Extrahaushalte zahlten in den ersten drei Quartalen 2021 rund 56,2 Milliarden Euro (+22,5 Prozent) mehr Zuweisungen, Zuschüsse sowie Schuldendiensthilfen als im Vorjahreszeitraum.“

Auch Einnahmen stiegen

Allerdings sind auch die Einnahmen des Gesamthaushalts infolge der wirtschaftlichen Erholung im 2. und 3. Quartal 2021 gestiegen, nachdem sie zuvor aufgrund der Corona-Krise deutlich zurückgegangen waren. Maßgeblich für den Anstieg waren die Steuereinnahmen, die sich in den ersten drei Quartalen 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf mehr als eine Billion Euro erhöhten und damit sogar das Vorkrisenniveau überschritten.
Die Sozialversicherung wies in den ersten drei Quartalen 2021 laut den Statistikern ein Finanzierungsdefizit von 29,4 Milliarden Euro im Vergleich zu Defiziten von 31,4 Milliarden Euro und 1,7 Milliarden Euro in den Vergleichszeiträumen von 2020 bzw. 2019 auf. Ihre Ausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 587,7 Milliarden Euro, ihre Einnahmen um sechs Prozent auf 558,3 Milliarden Euro.
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