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Bisher größter Drogenfund in Sachsen: Polizei stellt 700 Kilogramm Kokain sicher

Weißes Pulver - SNA, 1920, 12.01.2022
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700 Kilo Kokain sind in einer Rohrzuckerlieferung in Sachsen sichergestellt worden. Die Polizeidirektion Chemnitz und das Zollfahndungsamt Dresden sprechen in einer Pressemitteilung in diesem Zusammenhang von der bisher größten Sicherstellung von Kokain im Freistaat.
Demnach war die Substanz in insgesamt 600 Kokain-Pakete verpackt worden. Das Rauschgift im Straßenverkaufswert von über 150 Millionen Euro sei von Mitarbeitern eines Lebensmittelbetriebes im Landkreis Mittelsachsen entdeckt worden, die die Polizei verständigten. Ein Anfangsverdacht gegen die Firma bestehe nicht.
„Es handelt sich hierbei um die bisher größte Sicherstellung von Kokain im Freistaat Sachsen“, hieß es in der Mitteilung.
Die Sicherstellung sei von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Landeskriminalamtes Sachsen und des Zollfahndungsamtes Dresden durchgeführt worden.
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73-jährige Deutsche mit vier Kilo Kokain in Zürich geschnappt
Die Staatsanwaltschaft Chemnitz habe ein Ermittlungsverfahren gegen die bislang unbekannten Täter eingeleitet. So solle nun geklärt werden, ob die 700 Kilogramm Kokain tatsächlich nach Sachsen geliefert werden sollten und wer die eigentlichen Adressaten seien.
Laut der sächsischen LKA-Präsidentin Sonja Penzel hat eine derartige Sicherstellung erheblichen Einfluss auf den gesamten Betäubungsmittelmarkt.
Ende Dezember hatte das Zollfahndungsamt Hamburg mitgeteilt, mit mehr als 18 Tonnen Kokain eine Rekordmenge an diesem Rauschgift im Hamburger Hafen sichergestellt zu haben.
Polizei (Symbolbild) - SNA
Drogendelikte in Deutschland 2020

Die Zahl der Straftaten durch Drogenhandel und -konsum steigt in Deutschland das zehnte Jahr in Folge. So wurden im Jahr 2020 insgesamt 365.753 Rauschgiftdelikte registriert und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr, folgt aus dem im Juli 2021 veröffentlichten Bericht „Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2020“ des Bundeskriminalamtes.

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