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Arbeitsminister Heil: Rechtsanspruch auf Homeoffice auch nach der Pandemie

© CC0 / Anrita1705 / PixabayHomeoffice (Symbolbild)
Homeoffice (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.01.2022
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In der Corona-Krise hat das Homeoffice massiv an Bedeutung gewonnen. Laut Deutschlands Arbeitsminister Hubertus Heil soll das flexible und mobile Arbeiten auch nach dem Ende der Pandemie möglich sein. SPD-Politiker will die Tätigkeit von Zuhause aus dauerhaft im deutschen Arbeitsalltag etablieren.
Die Ampel-Koalition werde „moderne Regeln für mobiles Arbeiten in Deutschland“ und einen Rechtsanspruch auf das Homeoffice schaffen, kündigte Heil am Mittwoch im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an.
„Ich bin dafür, dass wir aus dem coronabedingten ungeplanten Großversuch zum Homeoffice grundlegende Konsequenzen für die Arbeitswelt ziehen“, fügte der Minister hinzu.
Geht es nach ihm, müssten Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Ausnahmen soll es nur geben, wenn betriebliche Gründe dagegen sprechen – „etwa weil man im Stahlwerk am Hochofen arbeitet und natürlich nicht von zu Hause aus arbeiten kann“, erklärte Heil.
Homeoffice (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
Mehrheit in Deutschland befürwortet erneute Homeoffice-Pflicht – Umfrage
Wenn der Arbeitgeber keine betrieblichen Gründe nennen könne, dann gelte der Rechtsanspruch, Homeoffice in Anspruch nehmen zu können, betonte der Arbeitsminister. Und weiter: „Das gibt endlich vielen Menschen die Möglichkeit, auch nach der Pandemie von zu Hause aus zu arbeiten. So schaffen wir eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
Im November vergangenen Jahres hatten sich 61 Prozent der Deutschen in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht ausgesprochen. Weitere 28 Prozent waren dagegen, der Rest antwortete unentschlossen. Hintergrund waren damals allerdings die stark steigenden Corona-Zahlen.
Arbeitgeber sind seit November dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause aus anzubieten – wenn nicht betriebliche Gründe dagegen sprechen. Im Dezember waren nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig. Im August sind es 23,8 Prozent gewesen.
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