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Protestwelle gegen Corona-Politik rollt weiter an: Mehrere Tausend bundesweit auf den Straßen

© REUTERS / Christian MangDemonstranten protestieren gegen die Coronavirus-Maßnahmen der Regierung in Magdeburg (Archivbild)
Demonstranten protestieren gegen die Coronavirus-Maßnahmen der Regierung in Magdeburg (Archivbild) - SNA, 1920, 11.01.2022
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Am Montagabend ist es erneut zu zahlreichen Protesten gegen die Corona-Politik und eine mögliche Impfpflicht deutschlandweit gekommen. Demonstrationen verliefen weitgehend friedlich, aber im sächsischen Bautzen wurden mindestens drei Polizisten verletzt. Darüber informiert die Deutsche-Presse Agentur (DPA) am Dienstag.
Etwa 15.000 Menschen gingen demnach an 20 Orten in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin, Cottbus) auf die Straßen, etwa 17.300 Corona-Demo-Teilnehmer gab es in Thüringen. Größere Versammlungen gab es zudem im sachsen-anhaltischen Halle und in Magdeburg sowie bei Potsdam und Cottbus in Brandenburg. In Köln gingen etwa 1500 Menschen protestieren. Demos gab es auch an mehreren Orten in Berlin. In Sachsen fanden unter anderem in Dresden, Zwickau, Görlitz und Chemnitz Demonstrationen gegen die Corona-Politik statt.
Im sächsischen Freiberg sollen sich etwa 700 Menschen versammelt haben, die laut einem Polizeisprecher immer wieder der Polizei ausgewichen seien. Als die Beamten an einem Ort eine Sperre mit Fahrzeugen bildeten, habe es einen Durchbruch von etwa 100 Personen gegeben. Dabei sei ein Polizeifahrzeug beschädigt worden, hieß es. Es sei gesteigertes Gewaltpotenzial zu bemerken, sagte der Polizeisprecher.

Beinbiss, Hitlergruß und Totenkopf

Bundesweit berichtete die Polizei von vielen unangemeldeten Protestzügen, die aber zumeist friedlich waren. Ausnahmen gab es auch: So wurden in Bautzen die Beamten mit Pflastersteinen und Flaschen beworfen. In Rostock musste die Polizei Pfefferspray einsetzen, weil Demonstranten versuchten, Absperrungen zu durchbrechen. In Schweinfurt soll eine 51-Jährige einem Polizisten ins Bein gebissen haben.
Eine der größten Demonstrationen in Bayern fand in Nürnberg mit etwa 3900 Teilnehmern statt. In Bamberg nahmen rund 2400 Menschen an einem Protest gegen die Corona-Maßnahmen teil. In Augsburg, wo sich rund 2000 Menschen zu einer Demo versammelten, wird nach Informationen der Polizei wegen eines Hitlergrußes ermittelt.
In Fulda in Hessen waren laut der Polizei bis zu tausend Menschen unangemeldet unterwegs. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelhessen wurden in Bad Nauheim die Personalien von drei Frauen festgestellt, die Aufkleber mit dem Konterfei des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbachs als Totenkopf verteilten.
Der Gegenprotest formierte sich auch. So sollen sich etwa in Leipzig knapp 300 Menschen auf einem Platz versammelt haben, welchen sonst die Maßnahmen-Gegner nutzen. Zudem wurden aus Bayern mehrere Demos gemeldet, die sich für die Corona-Schutzimpfung stark machten.
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