Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Kasachstans Präsident nennt Termin für Abzug der OVKS-Friedenstruppe

© SNA / Verteidigungsministerium Russlands  / Zur BilddatenbankPanzerfahrzeuge der russischen Einheiten der OVKS am Flughafen von Almaty
Panzerfahrzeuge der russischen Einheiten der OVKS am Flughafen von Almaty - SNA, 1920, 11.01.2022
Abonnieren
Der Abzug der Friedenstruppen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) aus Kasachstan wird am Donnerstag, dem 13. Januar, beginnen. Darüber informierte der Präsident der Republik, Kassym-Jomart Tokajew, am Dienstag in seiner Rede vor dem Parlament.
„Die Hauptmission der Friedenstruppe der OVKS ist erfolgreich abgeschlossen, in zwei Tagen soll der schrittweise Abzug des vereinten Friedenskontingents der OVKS beginnen. Er wird höchstens zehn Tage dauern“, sagte Tokajew.
In der vergangenen Woche hatte sich Tokajew vor dem Hintergrund der in Kasachstan aufgeflammten Unruhen an die OVKS mit der Bitte um Hilfe gewandt. Die Bündnispartner entsandten daraufhin eine Friedenstruppe nach Kasachstan. Ihre Aufgabe besteht darin, staatliche, militärische und sozial bedeutsame Objekte zu bewachen.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (Archivbild) - SNA, 1920, 10.01.2022
Kreml-Sprecher sieht Effizienz der OVKS bei Bewältigung der Unruhen in Kasachstan bewiesen

Bitte an OVKS war rechtmäßig

„Der Angriffsplan gegen Kasachstan hatte eine ganze Reihe von Aspekten umfasst (…) Insofern dies eine bewaffnete Aggression vonseiten des internationalen Terrorismus bedeutet, hat sich Kasachstan rechtlich substantiiert an seine Partner im Vertrag über kollektive Sicherheit mit der Bitte gewandt, ein Friedenskontingent zu entsenden (…) Denn wir hätten die Kontrolle über Almaty vollständig verlieren können“, sagte der kasachische Präsident. Die bevölkerungsreichste Stadt des Landes hätte den Terroristen zum Zerfleischen überlassen werden können, ergänzte er.
„Hätten wir Almaty verloren, hätten wir auch die Hauptstadt und dann das ganze Land verloren (…) Mit dem Einzug des Friedenskontingents in der Hauptstadt haben wir es vermocht, zusätzliche Spezialverbände nach Almaty zu verlegen und die Stadt zu retten“, betonte Tokajew.

Staatsstreichversuch ist gescheitert

Er konstatierte, dass der Staatsstreichversuch im Land gescheitert ist. Der Präsident erklärte, dass die Spitzenphase der Antiterroroperation im Land im Ganzen vorbei sei und die Situation in allen Regionen stabil sei.
„Der versuchte Staatsstreich, das Vergreifen an der Integrität des Landes ist gescheitert. Wir haben gemeinsam, als eine einheitliche Nation, Almaty und andere Gebietszentren verteidigt. Sie sollen in kürzestmöglicher Zeit wiederaufgebaut und noch schöner werden", sagte der Präsident.

Unruhen in Kasachstan

© SNA / Russian Defence Ministry / Zur BilddatenbankMilitärpersonal des OVKS-Friedenstruppenkontingents in Kasachstan
Militärpersonal des OVKS-Friedenstruppenkontingents in Kasachstan - SNA
1/4
Militärpersonal des OVKS-Friedenstruppenkontingents in Kasachstan
© SNA / Russian Defence Ministry / Zur BilddatenbankEin Soldat des russischen Kontingents der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
Ein Soldat des russischen Kontingents der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty - SNA
2/4
Ein Soldat des russischen Kontingents der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
© SNA / Russian Defence Ministry / Zur BilddatenbankMilitärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty - SNA
3/4
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
© SNA / Russian Defence Ministry / Zur BilddatenbankMilitärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty - SNA
4/4
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
1/4
Militärpersonal des OVKS-Friedenstruppenkontingents in Kasachstan
2/4
Ein Soldat des russischen Kontingents der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
3/4
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
4/4
Militärische Ausrüstung des russischen Teils der OVKS-Friedenstruppen auf einem Flugplatz in Almaty
In dem zentralasiatischen Land kommt es seit Anfang Januar zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung. Auslöser waren die gestiegenen Treibstoffpreise. Die wirtschaftlichen und politischen Forderungen der noch friedlichen Demonstranten wurden von der Regierung in den ersten Tagen der Demonstrationen erfüllt, trotzdem eskalierten die Proteste und mündeten in schwere Unruhen. Der Staatschef der ehemaligen Sowjetrepublik, Kassym-Schomart Tokajew, bat die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) um Unterstützung. Die Behörden sprachen von einem Angriff lokaler sowie ausländischer „Banditen und Terroristen“, der hunderte Zivilisten und Sicherheitskräfte gefährde, zu Todesopfern geführt und Verwaltungsgebäude sowie persönliches Eigentum der Bürger beschädigt habe. Inzwischen wurden fast 10.000 Menschen in Zusammenhang mit den Unruhen festgenommen.
Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала