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Hochwasser-Erdrutsch in Erftstadt: Durchsuchungen wegen Verdachts der Baugefährdung

CC0 / Hermann/Pixabay / Überschwemmung
Überschwemmung - SNA, 1920, 11.01.2022
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Im Zusammenhang mit dem Erdrutsch in Erftstadt im Sommer 2021 infolge der schweren Überschwemmungen durchsuchen über 140 Beamte der Polizei mehr als 20 Büro- und Wohnanschriften in Nordrhein-Westfalen sowie ein Objekt in Thüringen, die mit einer beschädigten Kiesgrube in Verbindung gebracht werden. Das teilte die lokale Polizei am Dienstag mit.
Das Ermittlungsverfahren wurde gegen den Eigentümer und Verpächter des Tagebaus in Erftstadt-Blessem, fünf Beschuldigte der Betreibergesellschaft sowie vier Beschuldigte der Bezirksregierung Arnsberg eingeleitet.
Laut Berichten besteht momentan der Verdacht, dass sich am Rand der betroffenen Kiesgrube kein entsprechender Hochwasserschutzwall und unzulässig steile Böschungen befunden haben. Das alles führte angeblich dazu, dass große Wassermassen in die Kiesgrube gerieten. Infolge einer rückschreitenden Erosion wurde die Ortslage Blessem unterspült, und mehrere Wohnhäuser stürzten ein.
Die Durchsuchungsmaßnahmen, die zur Auffindung wichtiger Unterlagen dienen könnten, betreffen auch unverdächtige Beratungs- und Tiefbauunternehmen sowie Vermessungsbüros.
Überschwemmung in Deutschland - SNA, 1920, 27.11.2021
Erdrutsch in Erftstadt: Ermittler ziehen mehrere Sachverständige hinzu
In Erftstadt-Blessem nahe Köln war in der Nacht zum 16. Juli 2021 nach einem starken Regen der Boden einer Kiesgrube weggerutscht, was zum Einsturz von mehreren Häusern geführt hatte. Es gab keine Toten.
Naturkatastrophen: Düstere Prognose für 2050

Wenn sich Naturkatastrophen mit der gleichen Geschwindigkeit wie in den letzten Jahrzehnten ereignen, könnten bis 2050 weltweit 1,2 Milliarden Menschen in die Flucht getrieben werden, so das Institut für Wirtschaft und Frieden (Institute for Economics and Peace) in seiner im Herbst 2020 veröffentlichten Analyse „Erstes ökologisches Bedrohungsregister“. „Klimaveränderungen, insbesondere die Erwärmung der globalen Temperaturen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit wetterbedingter Naturkatastrophen wie Dürreperioden und die Intensität von Stürmen und die Entstehung feuchterer Monsune“, hieß es.

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Der Erdrutsch war Teil der weitgehenden Zerstörungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die durch starke Regenfälle und verheerende Überflutungen ausgelöst worden waren. Bei der Hochwasser-Katastrophe kamen Medienberichten zufolge mindestens 176 Menschen ums Leben, die Schäden werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.
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