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Trotz Ausnahmezustand: Internationaler Flugverkehr in der kasachischen Hauptstadt aufgenommen

© SNAFlugzeuge auf dem Flugplatz in Almaty, Kasachstan
Flugzeuge auf dem Flugplatz in Almaty, Kasachstan - SNA, 1920, 11.01.2022
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Das Ministerium für Industrie und Infrastrukturentwicklung Kasachstans hat am Dienstag mitgeteilt, dass der Flugverkehr in Teilen des Landes wieder aufgenommen worden ist, so auch in der Hauptstadt Nur-Sultan. Flüge der Fluggesellschaften Lufthansa und Turkish Airlines sind vorerst nicht geplant.
Nachdem der Flugverkehr zeitweise wegen der Unruhen eingestellt worden war, kündigte die kasachische Behörde nun die Wiederaufnahme des internationalen Luftverkehrs an.

„Der internationale Flugverkehr in Nur-Sultan wurde mit Ausnahme von Flügen von Lufthansa und Turkish Airlines vollständig wiederhergestellt“, informierte das Ministerium.

Für den 11. Januar seien 27 internationale Flüge aus oder nach Nur-Sultan geplant. Der Flugverkehr wurde mit den Städten Moskau, Minsk, Dubai, Warschau, Frankfurt am Main, Taschkent, Phuket, Nowosibirsk, Colombo, Antalya und Kutaissi aufgenommen.
Aus den Städten Aktau (am Ostufer des Kaspischen Meeres), Schymkent (unweit der Grenze zu Usbekistan), Turkestan (im Süden des Landes) seien acht internationale Flüge nach Goa, Istanbul, Machatschkala, Grosny vorgesehen.
Der Flugverkehr in Almaty (einwohnerreichste Stadt) und Aktobe (nahe der Grenze zu Russland) sei bisher nicht wieder aufgenommen worden, 20 Flüge seien storniert worden.
„Insgesamt sind in der Republik Kasachstan 35 Flüge geplant und 20 Flüge gestrichen“, hieß es in der Mitteilung.
Ankunft der von Russland dominierten Friedenstruppen der Organisation des Vertragas über kolleketive Sicherheit (OVKS) in der früheren kasachischen Hauptstadt Almaty, 9. Januar 2022 - SNA, 1920, 10.01.2022
Präsident Tokajew: OVKS-Friedensmacht bleibt in Kasachstan bis zur Normalisierung der Lage
In dem zentralasiatischen Land kommt es seit Anfang Januar zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung. Auslöser waren die gestiegenen Treibstoffpreise.
Der Staatschef der ehemaligen Sowjetrepublik, Kassym-Jomart Tokajew, bat die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) um Unterstützung. Das deutsche Auswärtige Amt kritisierte das Vorgehen kasachischer Behörden, indem es den Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten und Beschränkungen des Zugangs zu Internet und sozialen Medien in Land sah.
Der kasachische Präsident sprach von einem Angriff lokaler sowie ausländischer „Banditen und Terroristen“, der hunderte Zivilisten und Sicherheitskräfte gefährde, zu Todesopfern geführt und Verwaltungsgebäude sowie persönliches Eigentum der Bürger beschädigt habe. Er verwies darauf, dass die Forderungen friedlicher Demonstranten erfüllt wurden und keine Gewalt gegen sie eingesetzt wurde. Inzwischen wurden fast 10.000 Menschen in Zusammenhang mit den Unruhen festgenommen. Tokajew versprach, dass der Abzug der OVKS-Friedensmission in zwei Tagen beginnen wird.
Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll.
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