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Fehlinformationen nach Genf-Treffen verbreiten? Russische Botschaft weist US-Vorwurf zurück

© AP Photo / Carolyn KasterRussische Botschaft in Washington
Russische Botschaft in Washington - SNA, 1920, 11.01.2022
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Die russische Botschaft in den USA hat Washingtons Herangehensweise an Verhandlungen kritisiert und Äußerungen zurückgewiesen, dass Moskau angeblich über die Gespräche in Genf lügt. Eine entsprechende Mitteilung erschien auf Facebook am Dienstag.
Auf Aussagen der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, dass Russland Fehlinformationen über die Ergebnisse der Sicherheitsgespräche in Genf verbreiten könnte, antwortete die russische Botschaft:

„Solche Unterstellungen weisen wir entschieden zurück. Die russischen offiziellen Erklärungen entsprechen vollkommen der Realität. Unser Land hatte von Anfang an eine maximale Transparenz demonstriert, was diesen Dialog angeht.“

Die russische Botschaft hob hervor, dass der Verhandlungsansatz von den USA herabgestuft wurde.
„Unsererseits erwarten wir von der amerikanischen Seite eine gegenseitige Offenheit,“ so die Botschaft. „Wir fordern unsere Kollegen auf, unvernünftige Spekulationen mit ihren Beratungspartnern einzustellen (...).“
Anlass für die Verhandlungen in Genf war der Vorschlag zu Sicherheitsgarantien, den Moskau an Washington übergeben hatte und der Bestimmungen über einen gegenseitigen Nichteinsatz von Mittel- und Kurzstreckenraketen, über den Verzicht auf die weitere Nato-Osterweiterung mit ehemaligen sowjetischen Republiken und über die Reduzierung der Zahl von Militärübungen enthält.
Sicherheitsgespräche zwischen Russland und den USA in Genf - SNA, 1920, 10.01.2022
Nato-Nichterweiterung ein Schlüsselpunkt für Russland – Außenamt
Am Montag hatten die ersten Konsultationsgespräche über Sicherheitsgarantien zwischen Moskau und Washington stattgefunden. Das Hauptthema war dabei die Nichterweiterung der Nato gewesen. Doch in dieser Frage hatte es bislang laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow kaum Fortschritte gegeben. Nun stehen die Konsultationsgespräche zwischen Moskau und der Nato bevor. Für den 13. Januar sind Beratungen zu Sicherheitsgarantien im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) geplant.
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