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Ziel war ein Staatsstreich: Kasachstans Staatssekretär über hybride Terrorattacke

© SNA / Sputnik / Zur BilddatenbankSituation in Kasachstan nach Unruhen
Situation in Kasachstan nach Unruhen  - SNA, 1920, 10.01.2022
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Die Unruhen in Kasachstan sind nach Auffassung des kasachischen Staatssekretärs Jerlan Karin durch eine hybride Terrorattacke verursacht worden. Ihr Ziel sei eine Destabilisierung der Situation und ein anschließender Staatsstreich gewesen.
„Wie ich vermute, waren wir mit einer hybriden Terrorattacke gegen Kasachstan konfrontiert, deren Endziel eine allgemeine Destabilisierung (der Situation) und mutmaßlich ein Staatsstreich waren“, sagte Karin gegenüber dem Fernsehsender „Habar-24“.
Es handle sich um „geplante Handlungen von Aufhetzergruppen. Die Geheimdienste Kasachstans werden eine konkrete Antwort auf die Frage geben können, wer hinter den Angriffen gestanden habe, sagte Karin.
Nach Meinung des Staatssekretärs hatte es eine Verschwörung innerer und äußerer Kräfte gegeben, denn „sowohl kasachische als auch ausländische Bürger“ seien daran beteiligt gewesen. „Dazu gehörten der Einsatz von Kriminellen und terroristischen Angriffsgruppen und eine recht fachkundige Anwendung von Methoden der Informationseinwirkung“, ergänzte Karin.
Er stimmte nicht mit der Ansicht überein, dass das Geschehen eine versuchte Farbrevolution gewesen sei. „Manche vergleichen (diese Ereignisse) mit Farbrevolutionen oder samtenen Revolutionen, doch in Bezug auf Kasachstan wären solche Szenarien wenig effektiv. Denn die Verhältnisse in unserem Land sind anders, und die Position der Macht ist recht stabil, es gibt auch andere Umstände. Sie hätten es nicht ermöglicht, klassische Varianten einer Farbrevolution zu verwirklichen“, sagte Karin.
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„Es wurde faktisch das gesamte Arsenal von Instrumenten, Methoden zur Destabilisierung und zur Untergrabung der Situation eingesetzt mit dem Ziel, die Integrität des Staates zu zerstören. Unser Land hat das durchgehalten. Dank entschlossener Handlungen des Präsidenten, darunter auch seiner Entscheidung, die Friedenstruppe der OVKS einzuladen, wurden die Destabilisierungspläne vereitelt“, sagte der Staatssekretär.
Die Heranziehung eines Militärkontingents der OVKS habe es den kasachischen Behörden ermöglicht, die Integrität des Landes zu schützen und ihre Kräfte auf die Antiterroroperation zu konzentrieren, ergänzte er.

Das Risiko bleibt bestehen

In Kasachstan bestehe weiterhin das Risiko, dass sich Terrorattacken wiederholen könnten, die Bürger sollten wachsam bleiben, sagte der Staatssekretär.
„Ich möchte nicht, dass wir uns entspannen und völlig zur Ruhe kommen, denn das ernsthafte Risiko bleibt weiter bestehen. Alle Dienste sind in volle Einsatzbereitschaft versetzt“, sagte Karin.

Antiterroroperation

Dem Staatssekretär zufolge sind nur die einheimischen Spezialeinheiten „Arystan“, „Arlan“ und „Berkut“ sowie Kräfte des kasachischen Verteidigungsministeriums bei der Antiterroroperation eingesetzt. „OVKS-Kräfte werden nicht in allen Regionen eingesetzt. Sie werden lokal den Schutz lebenswichtiger Objekte gewährleisten. Das ist eine begründete Maßnahme“, schrieb Karin auf seinem Telegram-Kanal.
„Die Entscheidung über die Heranziehung der Friedenstruppe der OVKS ist vor allem auf den Schutz der Souveränität und auf die Festigung der Integrität von Kasachstan gerichtet.“
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