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Umfrage zur Corona-Krise: Jedes siebte deutsche Unternehmen kämpft ums Überleben

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Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.01.2022
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Etwa jedes siebte Unternehmen in Deutschland sieht seine Existenz durch die Folgen der Corona-Pandemie bedroht. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner „Ifo“-Wirtschaftsinstituts hervor. Als besonders gefährdet fühlen sich die Reisebranche, das Gastgewerbe und der Einzelhandel.
Etwa 14 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich laut einer Umfrage durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht. Darüber berichtete am Montag die „Tagesschau“. Die Umfrage hatte das in München beheimatete Wirtschaftsinstitut im Dezember durchgeführt.
Vor allem im Gastgewerbe bleibe die Situation weiterhin angespannt. In dieser Branche kämpfen demnach mehr als die Hälfte der Betriebe ums Überleben. „Restaurants und Gaststätten gaben dies zu 52,5 Prozent an. Bei Beherbergungsbetrieben stieg der Anteil auf 58,8 Prozent, nach 52,1 Prozent im Juni 2021.“
Im Einzelhandel sprachen 17,1 Prozent der Unternehmen am Jahresende von einer „existenzbedrohenden Situation“, auch angesichts von Einbrüchen bei der Kundschaft.
„Immer noch besonders gefährdet fühlen sich die Reisebüros und -veranstalter mit 73,2 Prozent sowie Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft mit 67,4 Prozent“, sagte der Leiter der „Ifo“-Umfrage, Klaus Wohlrabe.
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2G: Gastronomie mit hohen Umsatzrückgängen im Dezember
Unternehmen im Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe stünden am besten da. „Hier sehen lediglich 5,7 Prozent ihren Fortbestand gefährdet. Einzige Ausnahme ist die Bekleidungsindustrie. Hier fühlt sich gut ein Fünftel (21,3 Prozent) aller Unternehmen in der Existenz bedroht.“ Ähnlich hoch sei der Prozentsatz bei Druckereien.
Laut der Umfrage sei die „befürchtete Pleitewelle“ in Deutschland bislang aber ausgeblieben. Demzufolge sank im vergangenen Jahr die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sogar um 10,8 Prozent auf insgesamt 14.300 Fälle.
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