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„Tor zur Hölle“ in Turkmenistan brennt seit 1971: Nun will Staatschef Gaskrater löschen

© AP Photo / Alexander VershininGaskrater von Derweze in Turkmenistan
Gaskrater von Derweze in Turkmenistan - SNA, 1920, 10.01.2022
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Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuсhamedow hat Berichten zufolge gefordert, den in der Regenschattenwüste Karakum (Zentralasien) seit mehr als 50 Jahren brennenden Gaskrater von Derweze, von den Einheimischen auch als „Tor zur Hölle“ bezeichnet, zu löschen.
Der brennende Krater würde „sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der in der Nähe lebenden Menschen negativ beeinflussen“, zitieren Medien Berdimuсhamedow. Er ging auf einer Online-Sitzung der Regierung auf das Thema ein.
„Wir verlieren einen wertvollen Rohstoff, den wir exportieren und mit den erhaltenen Mitteln das Wohlergehen der Menschen verbessern könnten“, sagte der turkmenische Staatschef.
Er hat die Regierung beauftragt, die Wissenschaftler zusammenzurufen und gegebenenfalls ausländische Spezialisten einzubeziehen, um einen Weg zu finden, den Gaskrater zu löschen.
1971 hatten sowjetische Geologen (Turkmenistan, damals Turkmenische SSR, war Teil der Sowjetunion – Anm. d. Red.) im Zuge einer Explorationsbohrung in der Nähe der Ortschaft Derweze Aufschluss über die Erdgas- und Erdölvorkommen in der Region gewinnen wollen. Zufällig stießen sie dabei auf eine mit Erdgas gefüllte, unterirdische Höhle. Der Boden unter der Bohrplattform brach ein und so entstand der riesige Krater. Damals wurde beschlossen, das austretende Methangas anzuzünden: Somit wollte man gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung von Derweze vermeiden. Der weitere Grund war, dass CO2 weniger umweltschädlich ist als Methan.
Im Jahr 1971 rechnete man damit, dass der Untergrundspeicher wenige Tage nach dem Anzünden ausbrennen werde. Doch er brennt bis heute.
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