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Kasachstan: Tokajew dankt OVKS-Staaten für „Kampfbrüderschaft” und nennt Hauptziel der Terroristen

© SNA / Pressedienst des Russischen Außenministeriums / Zur BilddatenbankKasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew
Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew - SNA, 1920, 10.01.2022
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Beim Gipfel der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) am Montag hat Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew über die Lage im Land informiert und sich bei seinen Amtskollegen aus den OVKS-Mitgliedstaaten für ihre Hilfe bedankt.
Das Hauptziel der Terroristen, welche die schweren Unruhen im zentralasiatischen Land angestiftet haben, war laut Tokajew die Untergrabung des Verfassungssystems, die Zerstörung der Regierungsinstitutionen und die Machtergreifung. „Wir sprechen von einem Putschversuch”, sagte er bei einem Krisentreffen des Kollektiven Sicherheitsrates der OVKS.

„Kasachstan erlebte im Januar mehrere Tage lang eine großangelegte Krise, die zur schwierigsten in den 30 Jahren seit seiner Unabhängigkeit wurde.”

Er verwies darauf, dass die sozialen, wirtschaftlichen sowie politischen Forderungen, dass die friedlichen Demonstranten Anfang Januar gestellt hatten, von dem Staat erhört und erfüllt worden seien.
Unruhen in Kasachstan - SNA, 1920, 10.01.2022
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Daraufhin gab es aber eine Abfolge von Ereignissen, die seit langem vorbereitet worden sein muss, hieß es. „Sie sind einem einzigen destruktiven Plan untergeordnet, dessen Vorbereitung lange gedauert hat.” Tokajew versprach, dass Kasachstan die Ursache der Ereigniskette ermitteln und der Weltgemeinschaft die Beweise dieser Aggression gegen sich vorstellen werde – „Schon jetzt wird klar, dass alle Kampfhandlungen aus einem einzigen Zentrum koordiniert worden waren”.
„Die Banditen hatten einen mindestens fünffachen Menschenvorteil und griffen Polizisten und Soldaten an, verprügelten sie mit besonderer Grausamkeit”, erläuterte der Staatschef.
Er berichtete davon, wie die Terroristen nachts Leichenhallen angriffen, um ihre gefallenen Mitkämpfer mitzunehmen. Dies sie die Praxis von Terroristen „gewisser Herkunft. Auf diese Weise verwischen sie ihre Spuren”.
Außerdem bedankte sich Tokajew bei den Präsidenten der OVKS-Mitgliedstaaten für die „politische und sogar Kampfbrüderschaft”. Besondere Worte der Dankbarkeit hatte er dabei für den russischen Präsidenten Wladimir Putin – für seine Aufmerksamkeit und eine „schnelle Lösung der Frage über die Entsendung der OVKS-Friedenstruppen nach Kasachstan”:
„Mit Ihnen, Wladimir Wladimirowitsch, waren wir seit den ersten Tagen der Terrorattacke gegen unser Land ständig im Kontakt.”
Die OVKS-Friedensmission im Land werde laut Tokajew dann enden, wenn die Anti-Terror-Operation abgeschlossen sei. Dies solle demnach bald geschehen.
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