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Sicherheitsverhandlungen in Genf: Russlands Vorschläge von USA ernstgenommen – Rjabkow

© SNA / brics-russia2020.ru / Zur BilddatenbankSergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands
Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands  - SNA, 1920, 10.01.2022
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Die mehr als sieben Stunden langen Sicherheitsverhandlungen mit den USA in Genf sind nach Einschätzung des russischen Vize-Außenministers Sergej Rjabkow konstruktiv verlaufen.
„Das Gespräch war schwierig, lang, sehr professionell, tiefgründig, konkret, ohne jegliche Verschönerungsversuche, um scharfe Ecken zu vermeiden. Bei uns entstand der Eindruck, dass die amerikanische Seite die russischen Vorschläge sehr ernst genommen und gründlich durchgearbeitet hat“, sagte Rjabkow vor der Presse.
Den aktuellen Zustand des Sicherheitsdialogs mit den USA bezeichnete er als „nicht aussichtslos“.
„(...) Wir konnten erstmals über die Themen sprechen, die vorher unsichtbar existierten. Alle verstanden, dass sie da waren, taten aber so, als ob es besser wäre, sie nicht zu nennen. Jetzt werden die Dinge beim richtigen Namen genannt, und das hat eine wohltuende Wirkung auf unsere Beziehungen zum Westen“, so der russische Diplomat.
Russland setze auf weitere Entwicklung des bestehenden Dialogs mit den USA, „damit Diplomatie zur Sicherheit und Stabilität beitragen könnte“. Da gebe es Grundlagen für Vereinbarungen.
Die Behauptungen, Russland habe eine harte Position in Sicherheitsfragen eingenommen, seien grundsätzlich richtig, sagte Rjabkow. Absolut falsch sei dagegen die Meinung, wonach Russland den Weg der Ultimaten gehen wolle.
US-Außenminister Antony Blinken (Archiv) - SNA, 1920, 09.01.2022
Blinken: USA für Gespräche mit Russland über Raketen und Militärübungen offen
Die Gespräche zu Moskaus Vorschlägen über Sicherheitsgarantien fanden in Genf am 9. und 10. Januar statt. Danach sind eine Sitzung des Nato-Russland-Rates in Brüssel und Konsultationen bei der OSZE in Wien geplant.
Am 17. Dezember richtete Moskau an Washington und die Nato den Entwurf eines Vertrags über gegenseitige Sicherheitsgarantien. Demnach soll die Nato auf die Erweiterung gen Osten und die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken verzichten. Auch würde gemäß dem Vertragsentwurf die der gegenseitigen Bedrohung dienende Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen untersagt.
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