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Präsident Tokajew: OVKS-Friedensmacht bleibt in Kasachstan bis zur Normalisierung der Lage

© REUTERS / Verteidigungsministerium RusslandsAnkunft der von Russland dominierten Friedenstruppen der Organisation des Vertragas über kolleketive Sicherheit (OVKS) in der früheren kasachischen Hauptstadt Almaty, 9. Januar 2022
Ankunft der von Russland dominierten Friedenstruppen der Organisation des Vertragas über kolleketive Sicherheit (OVKS) in der früheren kasachischen Hauptstadt Almaty, 9. Januar 2022 - SNA, 1920, 10.01.2022
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Die Friedenskräfte der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS) werden laut Präsident Kassym-Schomart Tokajew so lange in Kasachstan bleiben, bis sich die Situation im Land normalisiert hat.

„Die OVKS-Friedensmacht wurde gemäß den Artikeln 2 und 4 des Vertrages über die kollektive Sicherheit stationiert. Sie bleibt im Land bis zur vollständigen Normalisierung der Lage“, wurde Tokajew von seinem Pressedienst am Montag zitiert.

Somit korrigierte der Staatschef die jüngste Äußerung seines Sprechers Berik Uali, wonach die Friedensmission in Kasachstan höchstens eine Woche dauern werde.
OVKS-Generalsekretär Stanislaw Sas zufolge wird die Aufenthaltsdauer „von Beschlüssen der Republikführung“ abhängen. Nach Abschluss der Operation würden die Truppen abgezogen.
Das unter anderem an Russland und China angrenzende Kasachstan kommt seit mehr als einer Woche nicht zur Ruhe. Unmut über gestiegene Treibstoffpreise an den Tankstellen in dem öl- und gasreichen Land schlug in Schanaosen und Aktau in Proteste gegen die Staatsführung um, die sich schnell auf andere Regionen ausweiteten.

Gewaltsame Ausschreitungen in Kasachstan

Es kam zu Krawallen und Pogromen, darunter in Kasachstans größter Metropole Almaty. Terroristen und Kriminelle steckten Regierungsgebäude, Polizei- und Krankenwagen in Brand, plünderten zahlreiche Banken und Geschäfte, darunter Waffenläden. Tokajew rief bis zum 19. Januar landesweit den Notstand aus und ersuchte die OVKS um Hilfe. „Es geht um einen versuchten Staatsstreich, um eine Attacke auf die Integrität des Staates“, betonte er.
  Der Präsident des Landes, Kassym-Schomart Tokajew - SNA, 1920, 10.01.2022
Unruhen in Kasachstan: Präsident nennt Details zu Herkunft und Zielen der Radikalkämpfer

Über 160 Tote und rund 1000 Verletzte

Seinen Angaben zufolge wurden während der Krawalle 17 Sicherheitskräfte getötet. Wie viele Zivilisten ums Leben kamen, werde noch geklärt. Das Staatsfernsehen hatte zuvor unter Berufung auf das Gesundheitsministerium von mehr als 160 Todesopfern gesprochen. Rund 1000 Menschen seien verletzt worden, hieß es.
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