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Lukaschenko: Bruderkrieg und Chaos sind Ziele von Extremisten in Kasachstan

© SNA / Alexej NikolskijBelarussischer Präsident Alexander Lukaschenko
Belarussischer Präsident Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 10.01.2022
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Das Ziel der Extremisten in Kasachstan ist es, Verwüstung anzurichten und einen Bruderkrieg zu entfesseln, um einen Putsch durchzuführen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Botschaft an seinen kasachischen Amtskollegen Kassym-Jomart Tokajew auf Telegram am Montag.
„Das subversive Ziel der Extremisten ist offensichtlich – das multinationale Kasachstan zu destabilisieren, Chaos zu stiften, einen Bruderkrieg im Land zu entfesseln, um einen verfassungsfeindlichen Putsch durchzuführen und den politischen Kurs zu ändern“, so Lukaschenko.
Der Staatschef betonte, Belarus sei bereits mit einer ähnlichen Herausforderung konfrontiert worden, deswegen sei es sich der „Schwere der aktuellen Lage und der kolossalen Verantwortung für das Schicksal des Landes, die auf den Schultern seiner Führung ruht, bewusst“.
Lukaschenko fügte hinzu, dass Minsk bereit sei, auf jede erdenkliche Weise zu helfen, die Situation auf kasachischem Boden zu stabilisieren, und auf einen schnellstmöglichen Frieden hoffe. Er sprach auch sein Beileid gegenüber den Hinterbliebenen der Opfer aus.
„Die härtesten Herausforderungen, die dem brüderlichen kasachischen Volk widerfahren sind, erleben die Belarussen als ihre eigene Tragödie“, so der Präsident.
In dem zentralasiatischen Land kommt es seit Anfang Januar zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung. Auslöser der schweren Unruhen war der Unmut über gestiegene Treibstoffpreise. Die Proteste, die ursprünglich in den Städten Schangaösen und Aktau in der Ölförder-Region Mangghystau im Westen des Landes entflammt waren, weiteten sich auf andere Regionen aus. Es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, Todesopfer wurden sowohl unter den Ordnungshütern als auch unter den Demonstrierenden gemeldet.
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„Bis zur totalen Vernichtung“: Einsatz gegen Terroristen in Kasachstan dauert an – Militärbehörde
Die Regierung setzte die Preise herunter, aber die Proteste gingen weiter. Teilnehmer der Protestaktionen, die von den Behörden als Kämpfer oder Terroristen bezeichnet werden, versuchten mehrfach, Verwaltungsgebäude und Polizeireviere zu stürmen, die versuchten Angriffe wurden jedoch abgewehrt. Rund 8000 Menschen wurden zum heutigen Zeitpunkt festgenommen. Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll.
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