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Kreml-Sprecher sieht Effizienz der OVKS bei Bewältigung der Unruhen in Kasachstan bewiesen

© SNA / Sergey GuneyevKreml-Sprecher Dmitri Peskow (Archivbild)
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (Archivbild) - SNA, 1920, 10.01.2022
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Im Kreml wird die Meinung vertreten, dass effektive Handlungen kasachischer Sicherheitskräfte und die Hilfe vonseiten der OVKS es ermöglicht haben, Ausschreitungen von Terroristen schnell niederzukämpfen. Darauf verwies der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag nach einem Video-Gipfel der OVKS-Mitgliedsstaaten.
„Es ging nicht ohne heroische Opfer ab“, räumte er zugleich ein.
„Auch die OVKS hat ihre Effektivität unter Beweis gestellt. Wir können nun sehen, wie nützlich und notwendig es ist, den Prozess der Koordinierung im Rahmen der OVKS bei allen militärischen Strukturen voranzubringen und den Prozess des gemeinsamen militärischen Aufbaus samt Militärübungen und Manövern zu fördern“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.
All das habe ihre Notwendigkeit, Schlüssigkeit und Aktualität unter Beweis gestellt – vor dem Hintergrund der Herausforderungen und Bedrohungen, mit denen die Mitgliedsländer konfrontiert würden.
Nach Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze zu Kasachstan gefragt, sagte der Kreml-Sprecher, Schritte zur Vorbeugung von terroristischen Bedrohungen würden immer unternommen. „Der Oberste Befehlshaber und die Geheimdienste ergreifen selbstverständlich immer Maßnahmen, spezielle Maßnahmen, um dem Eindringen einer Terrorbedrohung vorzubeugen“, so Peskow.
Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew - SNA, 1920, 10.01.2022
Kasachstan: Tokajew dankt OVKS-Staaten für „Kampfbrüderschaft” und nennt Hauptziel der Terroristen
Die Ereignisse in Kasachstan seien für alle OVKS-Mitgliedsstaaten eine Überraschung gewesen, aber die Koordination und die Verbündeten-Beziehungen hätten es ermöglicht, in gebührender Weise auf die Herausforderung zu reagieren, sagte der Kreml-Sprecher.
„Das war eine Überraschung für alle. Wenn ich mich nicht irre, war das auch für die kasachische Seite und für die OVKS eine Überraschung. Auch für die Russische Föderation war das eine Überraschung“, sagte Peskow.
„Aber das abgestimmte Vorgehen, das Niveau der Koordination und der Stand der hochentwickelten Verbündeten-Beziehungen haben es ermöglicht, trotz dieser Überraschung in gebührender Weise auf diese Herausforderungen zu reagieren“, betonte Peskow.

Lage in Kasachstan

Anfang Januar war es zu Massenprotesten in Kasachstan gekommen. Als Auslöser gilt ein starker Anstieg von Treibstoffpreisen. Am 4. und 5. Januar kam es in der ehemaligen Hauptstadt Almaty zu Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, bei denen die Polizei Tränengas und Blendgranaten einsetzte. Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll.
Entsendung  russischer Friedensstifter nach Kasachstan - SNA, 1920, 07.01.2022
OVKS-Friedensstifter nehmen nicht an Kampfhandlungen teil – kasachische Präsidialverwaltung
Am 5. Januar entließ Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Regierung und ernannte sich zum Chef des Nationalen Sicherheitsrates. Zudem bat er das von Russland geführte Militärbündnis OVKS um Hilfe bei der „Überwindung der terroristischen Bedrohung“. Als Reaktion wurde die Entsendung einer kollektiven Friedenstruppe nach Kasachstan beschlossen. Die Truppe soll für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden. Die Mission ziele darauf ab, die Lage im Land zu stabilisieren und zu normalisieren.
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