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Unruhen in Kasachstan: Präsident nennt Details zu Herkunft und Zielen der Radikalkämpfer

© REUTERS / SPUTNIK Der Präsident des Landes, Kassym-Schomart Tokajew
  Der Präsident des Landes, Kassym-Schomart Tokajew - SNA, 1920, 10.01.2022
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Laut dem kasachischen Präsidenten Kassym-Jomart Tokajew haben ausländische Kämpfer aus Afghanistan und dem Nahen Osten an Massenprotesten im Land teilgenommen.
Er bezeichnete die eskalierten Proteste als „einen gut organisierten kriegerischen Akt gegen Kasachstan unter Beteiligung ausländischer Kämpfer hauptsächlich aus zentralasiatischen Ländern, darunter Afghanistan. Es gab auch Kämpfer aus dem Nahen Osten“, hieß es auf Tokajews offizieller Website am Montag.
Der Plan dieser Aktionen bestand dem Präsidenten zufolge darin, in Kasachstan eine Zone des kontrollierten Chaos mit anschließender Machtergreifung zu schaffen. „Daher wurde in Kasachstan eine Anti-Terror-Operation gestartet", so Tokajew weiter.
Der wirtschaftliche Schaden durch diese Unruhen könnte zwei-drei Milliarden US-Dollar betragen, sagte der kasachische Staatschef bei Verhandlungen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel.
Tokajew nannte die Ereignisse im Land einen beispiellosen Akt der Aggression und des Eingriffs in die Staatlichkeit Kasachstans. Ihm zufolge führten die gewaltsamen Aktionen zu zahlreichen Opfern unter Polizeibeamten und Zivilisten.

Unruhen in Kasachstan

In dem zentralasiatischen Land kommt es seit Anfang Januar zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung. Auslöser der schweren Unruhen war der Unmut über gestiegene Treibstoffpreise.
Der Staatschef der ehemaligen Sowjetrepublik, Kassym-Jomart Tokajew, bat das von Russland geführte Militärbündnis Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) um Unterstützung. Das deutsche Auswärtige Amt kritisierte den Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten und Beschränkungen des Zugangs zu Internet und sozialen Medien in Kasachstan. Der kasachische Präsident sprach von einem Angriff lokaler sowie ausländischer „Banditen und Terroristen“, der hunderte Zivilisten und Sicherheitskräfte gefährde, zu Todesopfern geführt und Verwaltungsgebäude sowie persönliches Eigentum der Bürger beschädigt habe.
Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll.
Evakuierung aus Almaty  - SNA, 1920, 10.01.2022
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