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Erderwärmung schreitet voran: Auch 2021 eines der wärmsten Jahre seit Messbeginn

CC0 / JoshuaWoroniecki / Pixabay / Gletscher (Symbolbild)
Gletscher (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.01.2022
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Den Hitzerekord von 2020 toppt das vergangene Jahr zwar nicht. Dennoch weisen Wissenschaftler vom europäischen Klimawandeldienst Copernicus Climate Change Service auf das Fortschreiten der Erderwärmung hin – zu beobachten an den Temperaturen von 2021, einem der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen.
Laut den Klimaforschern zählt das Jahr 2021 zu den sieben wärmsten Jahren auf unserem Planeten, seit es Temperaturmessungen gibt. Wie aus einer Mitteilung des Copernicus Climate Change Service hervorgeht, lag die Durchschnittstemperatur des vergangenen Jahres um 0,3 Grad Celsius über jener des Referenzzeitraums 1991 bis 2020. Deutlicher fällt der Vergleich zur frühindustriellen Zeit aus. Demnach waren die Temperaturen im vergangenen Jahr durchschnittlich um 1,1 bis 1,2 Grad höher als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Damit setzt sich ein Trend fort, der seit sieben Jahren zu beobachten ist: Die Jahre 2015 bis 2021 waren die wärmsten seit Messbeginn mit Hitzerekorden in den Jahren 2016 und 2020. Diese Extreme hat das vergangene Jahr zwar nicht übertroffen, aber einen Grund zur Entwarnung sehen die Wissenschaftler nicht.
„Die Konzentrationen von Kohlendioxid und Methan nehmen von Jahr zu Jahr weiter zu, ohne Anzeichen einer Verlangsamung“, heißt es in der Mitteilung.
Der CO2-Ausstoß auf dem Planeten habe im vergangenen Jahr einen weiteren Rekordwert erreicht, unter anderem durch die Megatonnen von Kohlendioxid, die bei Waldbränden freigesetzt worden seien.
Auch das letzte Jahr zeichnete sich durch ungewöhnlich heiße Sommer mit Temperaturen von stellenweise nur knapp unter 50 Grad Celsius aus. Die intensiven und andauernden Hitzeperioden verursachten extreme Waldbrände im Süden Europas, in der Türkei, in Sibirien und den USA. Dabei wurden den Wissenschaftlern zufolge 1850 Megatonnen CO2 freigesetzt, also 100 Megatonnen mehr als noch 2020.
Erde (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.11.2021
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Darüber hinaus machen die Klimaforscher vom Copernicus Climate Change Service die extrem heißen Sommer als Ursache für Naturkatastrophen wie die Überflutungen im Ahrtal im Juli letzten Jahres mit Hunderten von Opfern aus. Die fortschreitende Erderwärmung erhöhe die Wahrscheinlichkeit solcher Wetterereignisse und steigere auch deren Intensität, warnen die Wissenschaftler.
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