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Abschnitt der Chinesischen Mauer bei Erdbeben eingestürzt

© AFP 2021 / GREG BAKERTeil der Chinesischen Mauer im Norden des Landes.
Teil der Chinesischen Mauer im Norden des Landes.  - SNA, 1920, 10.01.2022
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Bei einem Erdbeben der Stärke 6,9 ist ein Teil der berühmten Chinesischen Mauer eingestürzt. Darüber berichtet die chinesische englischsprachige Tageszeitung „Global Times“ am Sonntag.
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 traf demnach am Samstagmittag in einer Tiefe von zehn Kilometern die nordwestchinesische Provinz Qinghai. Infolge dessen stürzten zwei Meter der Mauer in der benachbarten Provinz Gansu ein. Die Einsturzstelle liegt 114 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt.

„Nach dem starken Erdbeben organisierten die Behörden eine Inspektion lokaler kultureller Relikte und entdeckten die Einsturzstelle“, berichtete die Tageszeitung.

Schutzmaßnahmen seien ergriffen worden und die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten seien im Gange.
Der chinesische Marsrover Zhurong ist in der Nähe seiner Landeplattform (Archivbild) - SNA, 1920, 01.01.2022
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Weitere Erdbebenfolgen

Das Beben traf ein dünn besiedeltes Gebiet, sei aber auch in verschiedenen Städten spürbar gewesen. Medienberichten zufolge gab es neun Verletzte und keine Todesfälle.
Die Zeitung zitiierte Aussagen des Chefs der Erdbebenbehörde der Provinz Gansu, Shi Yucheng. Demzufolge sei das nächstgelegene Wohngebiet 40 Kilometer vom Epizentrum entfernt, die Einwohner seien Erdbeben gewohnt. Häuser in der Region seien erdbebensicher aufgerüstet oder renoviert worden, was zu der vergleichsweise kleinen Zahl der Opfer beitrug.
Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von der Umsiedlung von 65 Personen aus 16 Haushalten, deren Häuser stark beschädigt wurden. Insgesamt seien 217 Häuser und 5831 Anwohner der Provinz von den Folgen des Bebens betroffen. 5000 Menschen und mehr als 1100 Fahrzeuge seien an der Beseitigung der Schäden beteiligt.
Mit dem Bau der Mauer wurde im siebten Jahrhundert vor Christus begonnen, der heute noch sichtbare Teil wurde vor allem in der Zeit der Ming Dynastie (1368-1644) erbaut. Die Länge des Bauwerks beträgt je nach Messweise zwischen 9000 und 21.000 Kilometer.
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