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2021 zweithöchste Versicherungssumme wegen Naturkatastrophen ausgezahlt - Experten

© AP Photo / Steve HelberRekordregen von Hurrikan „Ida“
Rekordregen von Hurrikan „Ida“ - SNA, 1920, 10.01.2022
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Laut Jahresbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) belaufen sich versicherte Schäden, die durch Umweltkatastrophen verursacht wurden, 2021 auf 120 Milliarden US-Dollar. Demnach war das vorherige Jahr für Versicherer das zweitteuerste, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Der größte Teil der Schäden entstand in den USA.
Die aus Naturkatastrophen resultierenden versicherten Schäden beliefen sich im vorherigen Jahr auf rund 120 Milliarden US-Dollar. Lediglich in dem Hurrikan-Jahr 2017 sei diese Summe höher gewesen, damals hatte es versicherte Schäden in Höhe von 146 Milliarden US-Dollar gegeben.
Die Jahresbilanz der Munich Re liegt deutlich über den Angaben der Schweizer Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re). Das Schweizer Unternehmen hatte vor knapp einem Monat von ungefähr 105 Milliarden US-Dollar berichtet.
Die meisten Kosten für Versicherer seien in den USA entstanden, da das Land im Dezember von Dutzenden Tornados und Anfang des Jahres von Hurrikan Ida und Frost in Texas heimgesucht wurde.
Reuters berichtete, dass 2021 fast 10.000 Menschen an Naturkatastrophen gestorben seien. Die Gesamtverluste (versicherte und nicht versicherte Schäden) hätten 280 Milliarden US-Dollar betragen.
Vulkan (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.10.2021
Neun Naturphänomene, die der Menschheit drohen

Einfluss des Klimawandels auf Naturkatastrophen

„Die Bilder von Naturkatastrophen im Jahr 2021 sind beunruhigend. Die Klimaforschung bestätigt zunehmend, dass Extremwetterlagen wahrscheinlicher geworden sind“, äußerte Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied von Munich Re.
2021 sei es wegen des Klimawandels häufiger auch zu verheerenderen Extremwetterereignissen gekommen. Die Versicherer hätten in einigen Fällen die Sätze aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Katastrophen angehoben.
Der Klimawandel schreitet nach Angaben der meisten Klimawissenschaftler voran. Die wärmsten Jahre seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1800 liegen im 21. Jahrhundert. Jedes Jahr entstehen rund 80 tropische Stürme, von denen sich ein Drittel bis die Hälfte zu Hurrikans entwickeln. Weltweit nehmen auch Dürren sowie Hitzewellen zu, verschiedenen Angaben zufolge gibt es rund 110 Länder mit dürreanfälligen Trockengebieten. Experten sehen einen Einfluss des Klimawandels auf die Zunahme von Naturkatastrophen.
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