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Schwere Unruhen in Kasachstan forderten mehr als 160 Opfer – Medien

© REUTERS / STRINGERLage in Kasachstan im Hintergrund der heftigen Proteste
Lage in Kasachstan im Hintergrund der heftigen Proteste - SNA, 1920, 09.01.2022
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Während der Unruhen in Kasachstan sind nach vorläufigen Angaben 164 Menschen ums Leben gekommen, berichtet Sputnik Kasachstan auf seinem Telegram-Kanal.
Die meiste Anzahl der Todesopfer wurde demnach in Almaty verzeichnet, der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes und dem Zentrum der Proteste.
Staatspräsident Kassym-Jomart Tokajew teilte am Freitag mit, dass Terroristen, darunter Ankömmlinge aus dem Ausland, den Widerstand fortsetzten. Der Staatschef versprach, diejenigen, die die Waffen nicht strecken würden, zu vernichten. Er sagte auch, dass alle friedlichen Forderungen der Bürger erhört worden seien.
Am 5. Januar wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll. Tokajew entließ am selben Tag die Regierung und ernannte sich zum Chef des Sicherheitsrates. In dessen erster Sitzung unter seiner Leitung bezeichnete er die aktuelle Situation in Kasachstan als Untergrabung der Integrität des Staates. Er gab seinen Plan bekannt, die OVKS um Hilfe „bei der Überwindung der Terrorbedrohung“ zu bitten.
Auf Antrag Tokajews wurde die Entsendung einer kollektiven Friedenstruppe nach Kasachstan beschlossen: Russland, Kirgisistan, Armenien, Belarus und Tadschikistan werden das Land unterstützen.
Die Friedenssoldaten sollen Verwaltungsgebäude sowie diplomatische Vertretungen bewachen und die kasachischen Militärs bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung unterstützen.
Verlegung russischer Friedenskräfte nach Kasachstan  - SNA, 1920, 09.01.2022
Einsatz von OVKS-Friedenskräften in Kasachstan völlig legitim – Russlands Außenamt
Die Massenproteste in Kasachstan hatten Anfang Januar begonnen. Als Auslöser gilt der starke Anstieg von Treibstoffpreisen. Die Proteste, die ursprünglich in den Städten Schangaösen und Aktau in der ölfördernden Region Mangghystau entflammt waren, weiteten sich auf andere Regionen, darunter die frühere Hauptstadt Almaty, aus. Es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, Todesopfer wurden sowohl unter den Ordnungshütern als auch unter den Demonstrierenden gemeldet.
Nach UN-Angaben wurden während der Massenproteste rund 1000 Menschen verletzt. Wie das Innenministerium der Republik mitteilte, sind 16 kasachische Sicherheitskräfte getötet und mehr als 1300 verletzt worden.
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