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„Bis zur totalen Vernichtung“: Einsatz gegen Terroristen in Kasachstan dauert an – Militärbehörde

© REUTERS / MARIYA GORDEYEVAProteste in Kasachstan: Militärs im Stadtzentrum von Almaty
Proteste in Kasachstan: Militärs im Stadtzentrum von Almaty - SNA, 1920, 09.01.2022
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Die Anti-Terror-Operation in Kasachstan wird bis zur vollständigen Vernichtung der Terroristen und bis zur Wiederherstellung der Ordnung im Land fortgesetzt, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister von Kasachstan, Sultan Gamaletdinow, bei einem gemeinsamen Briefing mit dem Leiter der OVKS-Friedenstruppen, Andrej Serdjukow.
„Derzeit geht die Anti-Terror-Operation auf dem Territorium der Republik Kasachstan weiter. Sie wird bis zur totalen Vernichtung der Terroristen und bis zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung in der Republik Kasachstan fortgesetzt“, sagte Generalleutnant Gamaletdinow.
Dank der OVKS-Friedenstruppen habe Kasachstan Kräfte freisetzen können, um sich auf die Bekämpfung von Terroristen zu konzentrieren, hieß es weiter.
„Die Tatsache, dass die Friedenstruppen die wichtigsten Objekte unter Schutz nahmen, ermöglichte es uns, einen erheblichen Teil der Kräfte und Mittel der Strafverfolgungsbehörden sowie der Armee freizusetzen, die zur Bekämpfung von Terroristen eingesetzt wurden“, betonte Gamaletdinow.

Lage in Kasachstan

Die Massenproteste in Kasachstan hatten Anfang Januar begonnen. Als Auslöser gilt der starke Anstieg von Treibstoffpreisen. Die Proteste, die ursprünglich in den Städten Schangaösen und Aktau in der ölfördernden Region Mangghystau im Westen des Landes entflammt waren, weiteten sich auf andere Regionen aus. Es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, Todesopfer wurden sowohl unter den Ordnungshütern als auch unter den Demonstrierenden gemeldet.
Teilnehmer der Protestaktionen, die von den Behörden als Kämpfer oder Terroristen bezeichnet werden, versuchten mehrfach, Verwaltungsgebäude und Polizeireviere zu stürmen, die versuchten Angriffe wurden jedoch abgewehrt.
Lage in Kasachstan im Hintergrund der heftigen Proteste - SNA, 1920, 09.01.2022
Schwere Unruhen in Kasachstan forderten mehr als 160 Opfer – Medien
Am Mittwoch wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll. Zudem entließ Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Regierung und ernannte sich zum Chef des Nationalen Sicherheitsrates.
Auf der ersten Sitzung des Sicherheitsrats unter seiner Führung bezeichnete Tokajew die Lage in Kasachstan als eine Untergrabung der Integrität des Staates und gab bekannt, er habe die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) um Hilfe „bei der Überwindung der terroristischen Bedrohung“ gebeten. Der Kollektive Sicherheitsrat der OVKS beschloss, kollektive Friedenstruppen nach Kasachstan zu entsenden, um die Lage dort zu normalisieren.
Am Freitag gab der kasachische Staatschef an, dass die Terroristen, auch diejenigen, die aus dem Ausland gekommen seien, weiterhin Widerstand leisten würden. Diejenigen, die ihre Waffen nicht niederlegen würden, würden vernichtet, lautete seine Botschaft. Darüber hinaus stellte der Präsident fest, dass alle Forderungen der Bürger, die in friedlicher Form ausgedrückt worden seien, zur Kenntnis genommen worden seien.
Nach UN-Angaben wurden während der Proteste in Kasachstan rund 1000 Menschen verletzt. Wie das Innenministerium mitteilte, sind 16 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet und mehr als 1300 verletzt worden. Rund 6000 Personen seien festgenommen worden.
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