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Kosovo: Neues Kryptowährungsminingsverbot in Kraft – 70 Geräte beschlagnahmt

CC0 / mahdadiwalidi/Pixabay / Kryptowährung (Symbolbild)
Kryptowährung (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.01.2022
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Eine Woche nachdem die Regierung der selbsterklärten Republik Kosovo das Mining von Kryptowährungen verboten hat, teilweise um Energie zu sparen, hat die Polizei bereits 70 Geräte für das Krypto-Mining an zwei Orten beschlagnahmt. Das teilte das Nachrichtennetzwerk „Balkan Insight“ mit.
Bei zwei verschiedenen Operationen in den Gemeinden Süd-Mitrovica und Podujeve beschlagnahmte die kosovarische Polizei 70 Geräte für die Kryptowährungsherstellung.
Bei der ersten Operation in Mitrovica Süd wurden 67 Kryptowährungsmaschinen beschlagnahmt. Die Polizei sagte, sie habe den Ort in einer Wohnung identifiziert, wo die Ermittler einen Verdächtigen gefunden hätten, der sich mit „illegalen Aktivitäten“ befasst habe.
Bei der zweiten Operation in der Nähe von Podujeve beschlagnahmte die Polizei drei Geräte.
Jedoch wurden keine Festnahmen gemeldet.
„Wir haben die Zollbeamten informiert und werden in Abstimmung mit ihnen weitere Maßnahmen ergreifen“, so die Polizei.
Die Entscheidung der Regierung von letzter Woche, die Herstellung von Kryptowährungen zu verbieten, hatte zu Bedenken bezüglich der Rechtsgrundlage des Verbots geführt.
Der Wirtschaftsminister Artane Rizvanolli verwies bei der Ankündigung des Kryptowährungsherstellungsverbots auf Sofortmaßnahmen zum Schutz der Elektrizität. Das Land steckt in einer tiefen Energiekrise, und das Mining der Kryptowährung erfordert viel Elektrizität. Aber Rechtsexperten zufolge gibt es keine ausreichende Rechtsgrundlage für das Verbot.
Im Oktober 2021 hatte der Kosovo bekanntgegeben, ein Gesetz zur Kryptowährung ausgearbeitet zu haben, und das Parlament musste es bis Ende letzten Jahres verabschieden. Aber die Regulierung steht noch aus.
Dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Ferat Shala, zufolge wurden die meisten Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in den nördlichen serbischen Teilen des Kosovo registriert. Die damit verbundenen Energiekosten veranlassten den Ausschuss, die Ausarbeitung des Gesetzes zu beschleunigen.
Im Nordkosovo seien ganze Häuser für das Kryptomining vermietet worden, hauptsächlich weil der Nordkosovo 22 Jahre lang dank Subventionen nichts für Strom, den wichtigsten Bestandteil der Kryptowährungsherstellung, bezahlt habe, so das Nachrichten-Netzwerk.
Darstellung virtueller Kryptowährungen auf US-Dollar-Banknote - SNA, 1920, 23.12.2021
Beispielhafter Verkauf von beschlagnahmter Kryptowährung bringt Hessen 100 Millionen Euro
Ein lokaler Krypto-Miner, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass er monatlich etwa 170 Euro für Strom bezahlt habe und ungefähr 2400 Euro für denselben Zeitraum dank der Kryptowährungsherstellung bekommen habe.
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