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Gedenken an Soleimani: Iranischer Befehlshaber verspricht „schwere Rache“ an USA

© AFP 2021 / ATTA KENAREEin iranischer Mann kniet neben einem Porträt des getöteten Generals Qassem Soleimani während einer Zeremonie zum zweiten Jahrestag seiner Tötung.
Ein iranischer Mann kniet neben einem Porträt des getöteten Generals Qassem Soleimani während einer Zeremonie zum zweiten Jahrestag seiner Tötung. - SNA, 1920, 09.01.2022
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Die Ermordung von General Qassem Soleimani bei einem US-Drohnenangriff im Jahr 2020 hat die bilateralen Beziehungen zwischen Teheran und Washington extrem verschlechtert. Soleimanis Nachfolger, Esmaeil Qaani, sprach in seiner Rede zum zweijährigen Todestag des Generals von „schwerer Rache“.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete über die Zeremonie, bei der Soleimani und anderer „Märtyrer“ der Widerstandsbewegung gedacht wurde. Der von den Behörden der Islamischen Republik verwendete Begriff „Widerstandsbewegung“ bezieht sich dabei auf alle Verbündeten und pro-iranischen Kräfte in der Region.
Esmaeil Qaani, der Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärte, dass sich die Islamische Republik auf ihre eigene Weise räche.
„Wir müssen nicht überall als Aufseher anwesend sein. Wo immer es notwendig ist, rächen wir uns an Amerikanern mithilfe von Menschen, die auf ihrer Seite stehen und in ihren eigenen Häusern sind“, erklärte Qaani.
Der Kommandeur versprach, dass der Iran seine „Feinde“ sowie an der Ermordung beteiligte Personen genauso behandeln werde, wie sie den Iran.
Qaani forderte die USA auf, die Beteiligten strafrechtlich zu verfolgen, bevor die „Kinder des Widerstands“ sich selbst an ihnen rächen.
„Diese Rache hat begonnen. Amerikaner werden aus der Region vertrieben“, betonte der Kommandeur.
Eine US-Flaggenattrappe wird von Demonstranten während einer Kundgebung vor der ehemaligen US-Botschaft zum Gedenken an den Jahrestag ihrer Besetzung 1979 in Teheran, Iran, am 4. November 2021, in Brand gesetzt.  - SNA, 1920, 08.01.2022
Zweiter Jahrestag der Soleimani-Tötung: Iran erweitert Sanktionsliste – 51 US-Bürger betroffen

Hintergründe des Drohnenanschlags

Die USA hatten am 3. Januar 2020 mit General Soleimani eine der wichtigsten Figuren des iranischen Regimes getötet. Der Drohnenangriff auf das Auto des Generals während eines genehmigten diplomatischen Besuchs im Irak geschah auf Befehl des früheren US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Milizenführer Abu Mahdi Al-Muhandi kam ebenfalls bei dem Angriff ums Leben.
Westliche Regierungen sahen in Soleimani einen Terroristen. Trump zufolge soll er Anschläge gegen amerikanische Objekte in der Region geplant haben.
Das irakische Parlament beschloss eine nicht bindende Resolution, die den Abzug der US-Truppen verlangte. Vom Iran unterstützte Gruppen griffen verstärkt US-Soldaten im Irak an. Darüber hinaus startete die iranische Revolutionsgarde im Januar 2020 einen ballistischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad sowie auf Ziele in der irakischen Region Erbil, wo US-Truppen stationiert waren. Zudem wurde die internationale Fahndung nach Donald Trump bei Interpol beantragt. Wegen des Todes des Generals erließ ein irakisches Untersuchungsgericht einen Haftbefehl gegen den Ex-Präsidenten. Die Liste der amerikanischen Staatsangehörigen, die nach Ansicht des Irans in die Ermordung verwickelt waren, wurde einige Tage nach dem zweiten Jahrestag des Anschlags erweitert und umfasst nun 51 Personen.
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