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„Überbleibsel des Kalten Krieges“ – russischer Botschafter über Nato

© SNA / Ilja Pitaljow / Zur BilddatenbankDer Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow (Archiv)
Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow (Archiv) - SNA, 1920, 08.01.2022
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Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, hat die Nato als ein „Überbleibsel des kalten Krieges“ bezeichnet und die Osterweiterung der Allianz als einen Verstoß gegen das Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit in Europa kritisiert.
Die von der russischen Botschaft verbreiteten englischsprachigen Kommentare sind im Vorfeld der Sicherheitsverhandlungen erschienen, die Russland in der nächsten Woche mit den USA und ihren Verbündeten führen wird.
„Die Osterweiterung der Nato widerspricht dem gemeinschaftlich abgestimmten Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit in Europa. Das transatlantische Bündnis ist ein Überbleibsel des kalten Krieges an sich“, sagte Antonow.
Friedenstruppen der OVKS - SNA, 1920, 08.01.2022
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Zu den Vorschlägen, die Russland für die USA und die Nato vorbereitet hat, gehört der Verzicht auf eine weitere Ausdehnung der Allianz, darunter durch ehemalige Sowjetrepubiken.
Vom Standpunkt der USA aus widerspricht diese Forderung dem Recht der Staaten, selbstständig ihre Außen- und Verteidigungspolitik zu bestimmen. US-Außenminister Antony Blinken hatte kurz davor behauptet, dass niemand nach Ende des Kalten Krieges und zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung Deutschlands Russland versprochen habe, auf eine Nato-Erweiterung zu verzichten und keine neuen Mitglieder in die Allianz aufzunehmen.
Ende 2021 veröffentlichte Russland Entwürfe für einen Vertrag mit den USA und für ein Abkommen mit dem Nordatlantischen Bündnis über Sicherheitsgarantien. Moskau forderte die westlichen Partner auf, rechtliche Garantien dafür sicherzustellen, dass die Nato auf die Stationierung von Militärbasen in den ehemaligen Sowjetrepubliken, auf eine weitere Osterweiterung und insbesondere auf den Beitritt der Ukraine zu dem Bündnis verzichtet.
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