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Weitere russische OVKS-Friedenstruppen nach Kasachstan verlegt – Video

© AP PhotoOVKS-Friedenstruppen
OVKS-Friedenstruppen - SNA, 1920, 08.01.2022
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Angesichts der heiklen Situation im zentralasiatischen Land verlegt Russland weiteres Militärkontingent der OVKS-Friedenstruppen nach Kasachstan.
„Die Verlegung der Lufteinheiten der 45. separaten Spezialeinheiten der Luftwaffe aus dem russischen Friedenssicherungskontingent der OVKS-Friedenstruppen in die Republik Kasachstan wird fortgesetzt“, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag auf Twitter mit.
Am Freitag hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, bekannt gegeben, dass mehr als 75 Transportflugzeuge rund um die Uhr Einheiten des russischen Kontingents im Rahmen der Friedenskräfte der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) nach Kasachstan befördern.
Der Staatschef der ehemaligen Sowjetrepublik, Kassym-Jomart Tokajew, bat das von Russland geführte Militärbündnis OVKS um Unterstützung. Stanislaw Sas, Generalsekretär der OVKS, erklärte, dass der kollektive Sicherheitsrat als einziges Ziel die Unterstützung Kasachstans „in dieser schwierigen Zeit“ verfolge. Die OVKS-Soldaten nehmen laut dem Vize-Leiter der kasachischen Präsidialverwaltung, Dauren Abajew, nicht an Kampfhandlungen teil. Sie bewachten Regierungsgebäude und unterstützten örtliche Sicherheitskräfte, hieß es.
Militärs in der kasachischen Hauptstadt Nursultan - SNA, 1920, 08.01.2022
Bundesregierung verhängt Exportstopp für Rüstungsgüter nach Kasachstan
Auslöser der schweren Unruhen in Kasachstan war Unmut über gestiegene Treibstoffpreise. In dem zentralasiatischen Land kommt es seit Tagen zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung. Das deutsche Auswärtige Amt kritisierte den Einsatz tödlicher Gewalt gegen Zivilisten und Beschränkungen des Zugangs zu Internet und sozialen Medien in dem Land. Der Präsident Kasachstans sprach von einer terroristischen Bedrohung und von einem Angriff von lokalen sowie ausländischen „Banditen und Terroristen“, die Zivilisten und Sicherheitskräfte gefährdeten, zu Todesopfern geführt und Verwaltungsgebäude sowie persönliches Eigentum der Bürger beschädigt hätten.
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