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Putin, Lukaschenko und Paschinjan telefonieren über Lage in Kasachstan – OVKS-Sitzung einberufen

© SNA / Alexej Nikolskij / Zur BilddatenbankDer russische Präsident Wladimir Putin telefoniert mit den Teilnehmern der Wunschbaum-Aktion (Archivbild)
Der russische Präsident Wladimir Putin telefoniert mit den Teilnehmern der Wunschbaum-Aktion (Archivbild) - SNA, 1920, 08.01.2022
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko und dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan die Lage in Kasachstan in einem Telefonat besprochen. Darüber informiert der Pressedienst des Kremls am Samstag.
Demnach wurde im Laufe des Telefonats die aktuelle Situation in Kasachstan erörtert, die laut der Mitteilung eine „Tendenz zur Beruhigung und Normalisierung“ aufweise. Die Staatschefs begrüßten zudem den Vorschlag des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew, kurzfristig eine Sitzung des kollektiven Sicherheitsrats der OVKS per Videokonferenz abzuhalten.
„Nikol Paschinjan erklärte, dass die armenische Seite als amtierender OVKS-Vorsitzender die Sitzung organisieren werde“, hieß es weiter.
Friedenstruppen der OVKS - SNA, 1920, 08.01.2022
„Wenn Amerikaner in Ihrem Haus sind...”: Russland reagiert scharf auf Blinkens Kasachstan-Aussage
Am Samstag hatte der Pressesprecher des kasachischen Präsidenten via Facebook mitgeteilt, dass Kassym-Jomart Tokajew den 10. Januar 2022 zum Tag der Staatstrauer für die Opfer der Unruhen im Land erklärt habe.

Unruhen in Kasachstan

Wegen steigenden Gaspreisen ist es Anfang Januar zu Massenprotesten in Kasachstan gekommen. Diese gingen anschließend in gewalttätige Krawalle und Zusammenstöße zwischen den Demonstranten und kasachischen Sicherheitskräften über. Dabei wurden bislang 26 bewaffnete Aufständische getötet, 18 weitere verletzt und 4400 Protestierende festgenommen. Mindestens 18 Sicherheitskräfte kamen ums Leben.
OVKS-Friedenstruppen - SNA, 1920, 08.01.2022
Weitere russische OVKS-Friedenstruppen nach Kasachstan verlegt – Video
Präsident Kassym-Jomart Tokajew entließ am Mittwoch die kasachische Regierung und rief einen landesweiten Ausnahmezustand aus. Er sprach von rund 20.000 lokalen und ausländischen „Banditen und Terroristen“, die sein Land im Verlauf der eskalierten Massenproteste angegriffen hätten.
Im Rahmen des gemeinsamen Sicherheitsbündnisses OVKS schickte Russland am Donnerstag auf Bitten Kasachstans Friedenstruppen zur „Überwindung der terroristischen Bedrohung“. Das Kontingent soll für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden. Die Mission zielt darauf ab, die Lage im Land unter Kontrolle zu bringen.
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