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Zweiter Jahrestag der Soleimani-Tötung: Iran erweitert Sanktionsliste – 51 US-Bürger betroffen

© AP Photo / Vahid SalemiEine US-Flaggenattrappe wird von Demonstranten während einer Kundgebung vor der ehemaligen US-Botschaft zum Gedenken an den Jahrestag ihrer Besetzung 1979 in Teheran, Iran, am 4. November 2021, in Brand gesetzt.
Eine US-Flaggenattrappe wird von Demonstranten während einer Kundgebung vor der ehemaligen US-Botschaft zum Gedenken an den Jahrestag ihrer Besetzung 1979 in Teheran, Iran, am 4. November 2021, in Brand gesetzt.  - SNA, 1920, 08.01.2022
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Einige Tage nach dem zweiten Jahrestag der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff hat die Islamische Republik Iran ihre Sanktionen gegen die USA deutlich erweitert. Insgesamt 51 amerikanische Staatsangehörige sind nun auf der Liste gelandet. Darüber informierte die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Samstag.
Demnach wurde die Liste mit den „amerikanischen Personen, die in den Terroranschlag auf General Qassem Soleimani und seine Begleiter verwickelt waren“, am Samstag von dem iranischen Außenministerium aktualisiert. Neben Ex-Präsident Donald Trump, dessen Sicherheitsberater John Bolton und dem früheren Außenminister Michael Pompeo stehen nun ebenfalls auf der Liste der Vorsitzende des US-Generalstabs, Mark Milley, der Leiter des US-Zentralkommandos, Kenneth F. McKenzie Jr., und der ehemalige nationale Sicherheitsberater Robert C. O'Brien.
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„Die genannten Personen haben gegebenenfalls an der Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung der terroristischen Handlung mitgewirkt oder den Terrorismus, der eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellt, anderweitig gerechtfertigt, indem sie solche ungeheuerlichen terroristischen Anschläge unterstützt haben“, wird die Begründung des Außenministeriums von der Nachrichtenagentur angeführt.
Iran hatte wiederholt erklärt, Soleimanis Tod rächen zu wollen und alle für seine Ermordung verantwortlichen Personen zur Rechenschaft zu ziehen. Soleimani wurde bei einem Besuch im Irak getötet, wo er im Rahmen einer geheimen diplomatischen Mission unterwegs war. Sein Auto wurde auf Befehl des früheren US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump von US-Drohnen angegriffen. Trump zufolge soll Soleimani Anschläge gegen amerikanische Objekte in der Region geplant haben.
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Die Erweiterung der Sanktionen erfolgt inmitten einer neuen Runde der Wiener Gespräche über die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Iran. Am Freitag hatte der ständige Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, über einige Fortschritte auf dem Weg zu einer Einigung über die Wiederherstellung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) berichtet.
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