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Lauterbach drängt auf allgemeine Impfpflicht: Omikron für das Ende der Pandemie zu halten ist naiv

© AP Photo / Markus SchreiberEine Schlange für die Impfung gegen das Coronavirus wird in einem Fenster im Nachtclub Klunkerkranich am 5. Januar 2022 widerspiegelt
Eine Schlange für die  Impfung gegen das Coronavirus wird in einem Fenster im Nachtclub Klunkerkranich am 5. Januar 2022 widerspiegelt - SNA, 1920, 08.01.2022
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ davon aus, dass die Omikron-Variante kein Ende der Pandemie sei. Nach seiner Ansicht ist die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland weiterhin erforderlich, um die Bürger vor dem Coronavirus besser schützen zu können.
„Man muss akzeptieren, dass man selbst mit der Pflicht niemals alle Menschen erreichen wird“, sagte der SPD-Politiker am Samstag. Seine Hoffnung somit sei, dass die Gesellschaft durch die Impfpflicht relativ gut geschützt sein werde. Der Minister sei „davon überzeugt, dass es eine große Gruppe von Ungeimpften gibt, die wir durch die Impfpflicht zu einer Impfung bewegen können“.
„Wir dürfen nicht mehr in eine Situation geraten, in der ein Sommer trügerisch gut ist, uns aber im Herbst neue Varianten überraschen – und das, ohne dass die breite Bevölkerungsmehrheit geimpft ist. Denn dann ginge alles wieder von vorne los“, so Lauterbach.
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Trotz eines geringeren Risikos für schwere Erkrankungen bei der neuen Omikron-Variante sei die Impfpflicht dem Politiker zufolge nötig. Lauterbach warnt dabei vor falschen Erwartungen in Bezug auf den weiteren Verlauf der Pandemie.
„Eine Omikron-Infektion macht nicht zwingend immun vor der nächsten Virusvariante. Der Glaube, dass die Omikron-Variante das Ende der Pandemie ist, ist naiv.“
Die Bundestagsabstimmung zur allgemeinen Impfpflicht für über 18-Jährige wird Medienberichten zufolge auf Mitte Februar verschoben. In der kommenden Woche soll das Parlament nur über die verschiedenen Vorschläge zur Impfpflicht beraten, also eine „Orientierungsdebatte“ durchführen. Ein Abschluss des Gesetzgebungsprozesses wird von der SPD bis Ende März angestrebt.
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In den letzten 24 Stunden meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen starken Anstieg der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche: Der Wert wurde am Samstagmorgen mit 55.889 angegeben, in der Woche davor waren es 26.392 erfasste Neuinfektionen. Die 7-Tage Inzidenz liegt am Samstag bei 335,9 (Vortag: 303,4). Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 220,3 (Vormonat: 427,0).
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