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Festnahme von Radikalen in Kasachstan – Waffenarsenal ausgehoben

© REUTERS / STRINGERProteste in Kasachstan
Proteste in Kasachstan - SNA, 1920, 08.01.2022
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Bei den in der Region Schambyl im Süden Kasachstans festgenommenen Radikalen sind Sturmgewehre, ein Scharfschützengewehr, Pistolen und Geld beschlagnahmt worden, berichtete die Agentur Sputnik Kasachstan am Samstag.
„Bei den in der Region Schambyl festgenommenen Radikalen wurden Sturmgewehre, ein Scharfschützengewehr und Pistolen beschlagnahmt. Bei ihnen wurde eine große Geldsumme gefunden – in Tenge (kasachische Währung – Anm. d. Red.), Euro, Dollar und in kirgisischen Soms. Die Extremisten versorgten die Randalierer auch mit Alkohol und Drogen“, teilte die Agentur im Telegram-Kanal mit.
Insgesamt seien 139 Personen festgenommen worden.
Zuvor hatte das Innenministerium Kasachstans mitgeteilt, dass in der Region Schambyl mehr als 90 Personen festgenommen, sieben Polizisten verletzt und ein Beamter getötet worden seien.

Krawalle in Kasachstan

Die Massenproteste in Kasachstan hatten Anfang Januar begonnen. Als Auslöser gilt der starke Anstieg von Treibstoffpreisen. Die Proteste, die ursprünglich in den Städten Schangaösen und Aktau in der ölfördernden Region Mangghystau entflammt waren, weiteten sich auf andere Regionen aus. Es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, Todesopfer wurden sowohl unter den Ordnungshütern als auch unter den Demonstrierenden gemeldet.
Teilnehmer der Protestaktionen, die von den Behörden als Kämpfer oder Terroristen bezeichnet werden, versuchten mehrmals, Verwaltungsgebäude und Polizeireviere zu stürmen. Die versuchten Angriffe wurden jedoch abgewehrt.
Am Mittwoch wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll. Zudem entließ Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Regierung und ernannte sich zum Chef des Nationalen Sicherheitsrates. Tokajew bat das von Russland geführte Militärbündnis OVKS um Hilfe bei der „Überwindung der terroristischen Bedrohung“. Als Reaktion wurde die Entsendung einer kollektiven Friedenstruppe nach Kasachstan beschlossen: Russland, Kirgisistan, Armenien, Belarus und Tadschikistan werden das Land unterstützen.
Die Friedenssoldaten sollen Verwaltungsgebäude sowie diplomatische Vertretungen bewachen und die kasachischen Militärs bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung unterstützen.
Der Chef des GUS-Exekutivkomitees  Sergej Lebedew - SNA, 1920, 08.01.2022
Banditen in Kasachstan bereiteten sich auf Massenproteste vor – GUS-Exekutivkomitee
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