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Baku: Armenien beschießt aserbaidschanische Stellungen in Karabach

© SNA / Aleksei Kudenko / Zur BilddatenbankAngespannte Situation um Bergkarabach
Angespannte Situation um Bergkarabach   - SNA, 1920, 08.01.2022
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Nach Angaben des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums haben die armenischen Streitkräfte am Samstag das Feuer auf aserbaidschanische Stellungen in der Region Kelbajar in Karabach eröffnet.
„Am 8. Januar gegen 13:50 Uhr (Ortszeit) schossen Einheiten der armenischen Streitkräfte aus dem Dorf Yukhari Shorja in der Region Basarkechar mit Granatwerfern und Waffen großen Kalibers auf Stellungen der aserbaidschanischen Armee in der Region Kelbajar“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.
Nach Antwortmaßnahmen seitens des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums konnte der Angriff demnach gestoppt werden.
„Unter dem Personal und der Ausrüstung unserer Armee gibt es keine Verluste. Derzeit ist die Lage in der obengenannten Richtung stabil, die Einsatzsituation wird von Einheiten der aserbaidschanischen Streitkräfte kontrolliert“, hieß es ferner.
Armenisches Verteidigungsministerium hat Bakus Aussage über Beschuss an der Grenze am gleichen Tag dementiert.
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Putin wirbt weiter für friedliche Lösung des Karabach-Konflikts - Treffen mit Paschinjan und Alijew

Konflikt um Bergkarabach

Seit dem jüngsten Krieg um die umkämpfte Region Bergkarabach im vergangenen Jahr kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen an der Grenze. Im Herbst 2020 hatte Aserbaidschan in einem kurzen Krieg große Teile Bergkarabachs zurückerobert. Bei den Kämpfen wurden auf beiden Seiten insgesamt etwa 6000 Menschen getötet. Der Waffenstillstand zwischen Aserbaidschanern und Armeniern wird von einem etwa 2000 Mann starken russischen Friedenskontingent überwacht.
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