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„Wenn Amerikaner in Ihrem Haus sind...”: Russland reagiert scharf auf Blinkens Kasachstan-Aussage

© SNAFriedenstruppen der OVKS
Friedenstruppen der OVKS - SNA, 1920, 08.01.2022
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Das russische Außenministerium hat die US-Äußerungen über die Rolle der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) in Kasachstan als „rüpelhaft” bezeichnet. Eine entsprechende Mitteilung erschien am Samstag auf Telegram.
Das Außenministerium kritisierte die Äußerungen des US-Außenministers Antony Blinken, der in „seiner typischen rüpelhaften Art über die tragischen Ereignisse in Kasachstan gescherzt hatte“. Eine absolut legitime Reaktion der OVKS auf den Aufruf der Führung Kasachstans, bei der Gewährleistung der Sicherheit Hilfe zu leisten, habe der US-Außenminister mit folgender giftiger Aussage kommentiert: „Eine Lehre aus der Vergangenheit: Wenn Russen in Ihrem Haus sind, fällt es ihnen schwer, es zu verlassen.“
Russlands Außenministerium erwiderte darauf:
„Wenn Antony Blinken den Geschichtsunterricht so mag, dann soll er Folgendes in Betracht ziehen: ,Wenn Amerikaner in Ihrem Haus sind, kann es schwierig sein, am Leben zu bleiben, nicht ausgeraubt oder nicht vergewaltigt zu werden.’“
Davon zeuge nicht nur die jüngste Vergangenheit, sondern 300 Jahre amerikanischer Staatlichkeit, so das Außenministerium weiter. Indianer des nordamerikanischen Kontinents, Koreaner, Vietnamesen, Iraker, Panamaer, Jugoslawen, Libyer, Syrer und viele andere Unglückliche, die laut dem Ministerium Pech gehabt hatten, diese „ungebetenen Gäste“ in ihrem Zuhause zu sehen, könnten viel davon erzählen.
Die Massenproteste in Kasachstan hatten Anfang Januar begonnen. Als Auslöser gilt der starke Anstieg von Treibstoffpreisen. Die Proteste, die ursprünglich in den Städten Schangaösen und Aktau in der ölfördernden Region Mangghystau entflammt waren, weiteten sich auf andere Regionen aus. Es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, Todesopfer wurden sowohl unter den Ordnungshütern als auch unter den Demonstrierenden gemeldet.
Teilnehmer der Protestaktionen, die von den Behörden als Kämpfer oder Terroristen bezeichnet werden, versuchten mehrmals, Verwaltungsgebäude und Polizeireviere zu stürmen. Die versuchten Angriffe wurden jedoch abgewehrt.
Die Entsendung des russischen Kontingents der internationalen Friedenstruppe der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) nach Kasachstan - SNA, 1920, 07.01.2022
Friedensmission in Kasachstan: OVKS-Verbündete legen Fokus auf Schutz vor ausländischen Banden
Am Mittwoch wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll. Zudem entließ Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Regierung und ernannte sich zum Chef des Nationalen Sicherheitsrates. Tokajew bat das von Russland geführte Militärbündnis OVKS um Hilfe bei der „Überwindung der terroristischen Bedrohung“. Als Reaktion wurde die Entsendung einer kollektiven Friedenstruppe nach Kasachstan beschlossen: Russland, Kirgisistan, Armenien, Belarus und Tadschikistan werden das Land unterstützen.
Die Friedenssoldaten sollen Verwaltungsgebäude sowie diplomatische Vertretungen bewachen und die kasachischen Militärs bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung unterstützen.
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