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56 Tote bei Luftangriff auf Flüchtlingslager in Äthiopien

© AFP 2021 / EDUARDO SOTERASEin Mann hält die äthiopische Flagge.
Ein Mann hält die äthiopische Flagge.  - SNA, 1920, 08.01.2022
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Zwei Mitarbeiter einer Hilfsorganisation haben der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt, dass bei einem Luftangriff in Äthiopien 56 Personen ums Leben gekommen seien.
Vom Luftangriff betroffen war ein Lager für Binnenflüchtlinge in Äthiopiens nördlicher Region Tigray nahe der Grenze zu Eritrea.
Die namentlich nicht genannten Helfer äußerten, dass die Zahl der Toten von den örtlichen Behörden bestätigt worden sei. Mindestens 30 Personen seien bei dem Luftangriff verletzt worden.
Die Nachrichtenagentur erhielt auch Bilder von den Verletzten, die zeigten, dass viele Minderjährige betroffen waren.
Regierungs- und Militärsprecher bezogen keine Stellung zu dem Vorfall. Zuvor hatten sie Angriffe auf die Zivilbevölkerung bestritten.
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Schlimmste Krisenregionen der Welt: Afghanistan vor Äthiopien und Jemen

Der Bürgerkrieg in Äthiopien und seine Folgen

Das von einem Bürgerkrieg zerrissene Äthiopien ist nach Einschätzung des International Rescue Committee (IRC) die zweitschlimmste Krisenregion der Welt. Nach UN-Angaben sind in Tigray rund 400.000 Menschen von einer Hungersnot bedroht, mehr als 5,2 Millionen Menschen im Norden des Landes sind auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen.
Jahrelange Spannungen zwischen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) und der Zentralregierung führten im November zu einer Militäroffensive der Regierung in Addis Abeba gegen die TPLF, die bis dahin in der gleichnamigen Region im Norden Äthiopiens an der Macht war. Eritrea unterstützte die äthiopische Zentralregierung militärisch, Experten zufolge geschah dies auf Einladung der Regierung. Nach etwa einem Monat erklärte die Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed den Konflikt mit der TPLF für gewonnen. Ende Juni eroberte die TPLF Medienberichten zufolge die Regionalhauptstadt Mekelle zurück und hat seitdem weitere Gebietsgewinne erzielt. Zivilisten kamen wiederholt durch Angriffe der Regierung sowie durch die TPLF ums Leben. Tausende Menschen sind derzeit auf der Flucht.
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